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Nach Hitzewelle in der Region

Landkreis Rosenheim hebt Verbot von offenen Feuern auf

Hitze in Hannover
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Es bleibt aber dennoch weiterhin heiß in Deutschland.

München/Landkreis – Der Hochsommer gab in den letzten Wochen in Südostbayern Vollgas. Deswegen hatte der Landkreis Rosenheim offene Feuer Verboten. Das Verbot ist nun wieder aufgehoben.

Montag, 8. August

Update, 10 Uhr - Landkreis Rosenheim hebt Verbot von offenen Feuern auf

Das Verbot von offenen Feuern im Landkreis Rosenheim ist aufgehoben. Das teilt das Sachgebiet für öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim mit. Laut Deutschem Wetterdienst ist die Waldbrandgefahr aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen gesunken.

Mittwoch, 20. Juli

Update, 9.40 Uhr - DWD hebt fast alle Hitzewarnungen auf: Dieser Landkreis ist noch betroffen

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer kürzlich herausgegebenen Meldung zur Kenntnis gab, wurden die Hitzewarnungen für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting aufgehoben. Lediglich für den Raum Mühldorf bleibt die Warnung, die bereits am Dienstag (19. Juli) veröffentlicht wurde, bestehen. Diese gilt demnach bis 19 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Starke Wärmebelastung stellt eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Gefährdet sind insbesondere ältere, pflegebedürftige oder kranke Menschen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder. Allgemeine Handlungsanweisungen für das Vorgehen bei großer Hitze finden Sie HIER.

Trotz der Aufhebung werden Hitzewellen wie jetzt in Europa künftig in den Sommermonaten normal sein – davon ist die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf überzeugt. „Solche Episoden werden immer häufiger, und der negative Trend wird noch bis mindestens 2060 anhalten, unabhängig vom Erfolg unserer Klimaschutzbemühungen“, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas bereits am Dienstag.

Es könne in Europa auch noch heißer werden. Die Regierungen müssten viel mehr für den Klimaschutz tun, sagte Taalas. „Ich hoffe, diese Ereignisse sind ein Weckruf für Regierungen, und dass sie in demokratischen Ländern Folgen bei den nächsten Wahlen haben.“

Dienstag, 19. Juli

Update, 14.09 Uhr - Sehr hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Die Waldbrandgefahr steigt wegen der großen Trockenheit in Bayern weiter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet ab Dienstag in vielen Regionen die höchste Warnstufe. Entspannung ist erstmal nicht in Sicht. Ab Mittwochnachmittag und am Donnerstag sind mancherorts zwar Regen und Gewitter mit unwetterartigen Schauern möglich. Doch schon am Freitag soll es wieder überwiegend hochsommerlich warm und trocken sein, wie der Wetterdienst mitteilte.

Ministerin Michaela Kaniber (CSU) appelliert deshalb an alle Waldbesucher, besonders vorsichtig zu sein: „Die aktuelle Hitzewelle und die herrschende Trockenheit sorgen dafür, dass die Waldböden vielerorts mit vertrockneten, leicht entzündlichen Blättern, Zweigen und Nadeln bedeckt sind. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe reicht aus, um einen folgenschweren Waldbrand auszulösen.“ Auch das Parken auf trockenem Gras könne wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren gefährlich werden. Das Landratsamt Rosenheim hat bereits reagiert und den Beschluss gefasst, dass in den Wäldern in der Region ab sofort keine offenen Feuer mehr erlaubt sind.

Nach wochenlanger Trockenheit rückten am Montag die Feuerwehren in Unterfranken bereits zu mehreren Bränden in Wäldern und auf Feldern aus. Mehrere Feuerwehrleute wurden verletzt. In allen bayerischen Regierungsbezirken sind nach Angaben des Innenministeriums in München Flugzeuge und Hubschrauber unterwegs, um die Wälder von oben zu beobachten und mögliche Feuer zu entdecken.

„Bayernweit stehen uns rund 300 ehrenamtliche Piloten mit mehr als 150 Flächenflugzeugen und fünf Hubschraubern zur Verfügung“, teilte der für den Katastrophenschutz zuständige Minister Joachim Herrmann (CSU) mit. „Damit können unsere rund 250 speziell ausgebildeten Luftbeobachter sehr effektiv und engmaschig die Lage aus der Luft überwachen.“ Auch bei der Brandbekämpfung könne die Feuerwehr aus der Luft unterstützt werden. In Bayern kamen demnach dabei Hubschrauber statt Löschflugzeugen zum Einsatz

Erstmeldung:

„Am Mittwoch wird eine starke Wärmebelastung erwartet“, teilte der DWD hierzu mit. Die Warnung gilt für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting – und zwar (vorerst) am Mittwoch (20. Juli) von 11 Uhr bis 19 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Starke Wärmebelastung stellt eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Gefährdet sind insbesondere ältere, pflegebedürftige oder kranke Menschen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder. Allgemeine Handlungsanweisungen für das Vorgehen bei großer Hitze finden Sie HIER.

Landkreis Rosenheim verbietet offenes Feuer im Wald

Jetzt hat auch das Landratsamt Rosenheim reagiert und den Beschluss gefasst, dass in den Wäldern in der Region ab sofort keine offenen Feuer mehr erlaubt sind. Darauf machte das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim jetzt aufmerksam. Laut Deutschen Wetterdienst herrscht in den kommenden Tagen sehr hohe, teils extreme Waldbrandgefahr.

Rechtlich begründet wird das Verbot von offenen Feuer mit der Verordnung über die Verhütung von Bränden. „Sollte es zu einem Feuer kommen, ist ein Mindestabstand von 100 Metern einzuhalten. Wegen des Brennglaseffekts sollte kein Glas in Wäldern oder auf Freiflächen zurückgelassen werden. Ausflügler sind aufgefordert, die Zufahrten zu Wäldern freizuhalten und nur ausgewiesene Parkplätze zu benutzen. Auch deshalb, weil sich Grasflächen durch heiße Katalysatoren entzünden können“, hieß es in der Mitteilung wörtlich.

Auch Forstministerin Michaela Kaniber (CSU appellierte deshalb eindringlich an alle Waldbesucher, größtmögliche Vorsicht walten zu lassen und sich unbedingt an das von Anfang März bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald zu halten: „Die aktuelle Hitzewelle und die herrschende Trockenheit sorgen dafür, dass die Waldböden vielerorts mit vertrockneten, leicht entzündlichen Blättern, Zweigen und Nadeln bedeckt sind. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe reicht aus, um einen folgenschweren Waldbrand auszulösen. Es geht um unsere grüne Lunge, die wir alle schützen wollen.“ Seit Dienstag (19. Juli) wird auf dem insgesamt fünfstufigen Gefahrenindex des DWD die höchste Stufe von Waldbrandgefahr für weite Teile Bayerns ausgewiesen.

mw/mz/mck/dpa

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