In österreichischer Nachbargemeinde von Burghausen

Von Navi "geleitet": "Stinke-Laster" steckt in Siedlung fest

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Hochburg-Ach/Burghausen - Gleich hinter der österreichischen Grenze hat es am späten Freitagabend, 14. Februar, gewaltig gestunken. Die Feuerwehren mussten zur Bergung eines havarierten Sattelzuges ausrücken. Was war passiert?

Der Fahrer eines Lastwagens aus der Slowakei hatte sich - vermutlich wurde er durch sein Navi fehlgeleitet - in der österreichischen Nachbargemeinde von Burghausen (Landkreis Altötting) verfahren und wollte dann in einem Siedlungsgebiet umkehren. Mit seinem Sattelzugfahrzeug samt Anhänger fuhr der Mann mehrmals in angrenzende Felder und Wiesen und verursachte jeweils extremen Flur- und Sachschaden. Zudem wurden mehrere Straßeneinrichtungen wie Schneestangen umgefahren. Darüber durchbrach er auch noch zwei Brückengeländer, wie die Feuerwehr Hochburg nun auf Facebook mitteilte.


Doch das war noch nicht alles: Beim Rückwärtsfahren wurde noch ein drittes Geländer beschädigt und nun drohte der Lastwagen sogar in die dortige Feldentwässerung zu stürzen. Schließlich übernahm ein Feuerwehrmann das Steuer des Lastwagens, nachdem die hinzugerufene Polizei festgestellt hatte, dass der Slowake nicht mehr fahrtüchtig war. 


Der Lastwagen wurde mit einer Winde aus seiner misslichen Lage gezogen und dann außerhalb von bewohntem Gebiet geparkt. Den Grund dafür konnte man riechen: Da der Auflieger mit Schweinehäuten beladen war, ging vom Fahrzeug ein starker Verwesungsgeruch aus. Der Einsatz für die Feuerwehr war erst in den späten Abendstunden beendet. Neben den Floriansjüngern aus Hochburg waren auch die Kollegen aus Ach vor Ort.

mw

Quelle: innsalzach24.de

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