Über 30 Einsatzkräfte vor Ort

Lkw-Großkontrolle auf der A95 im Landkreis Starnberg

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Höhenrain - Am Mittwoch fand auf der Autobahn 95 auf dem Gelände der Tank- und Raststation Höhenrain eine behörden- und verbandsübergreifende Lkw-Schwerpunktkontrolle statt.

Dazu hatte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am 26. September zwischen 9 und 13 Uhr Schwerverkehrsspezialisten sowohl aus den eigenen Reihen als auch den benachbarten Präsidien und von Fachbehörden eingeladen. So fanden sich über 30 Kontrollkräfte von der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim, die auch die Kontrolle organisierte, der Verkehrspolizeiinspektionen Rosenheim und Traunstein, dem Polizeipräsidium Oberbayern Nord, dem Polizeipräsidium München, dem Polizeipräsidium Schwaben Süd-West, dem Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern, dem Zoll, der Landratsämter Bad Tölz und Starnberg und dem Landesamt für Lebensmittelsicherheit ein.

Logistisch unterstützt wurde der Aufbau der Kontrollstelle durch das Technische Hilfswerk Starnberg und die Autobahnmeisterei Starnberg-Oberdill. Neben der gemeinsamen Kontrolle sollte die Aktion auch dem Erfahrungsaustausch der Spezialkräfte dienen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass nach wie vor solche Kontrollen dringend erforderlich sind: Von 87 kontrollierten Fahrzeugen mussten 31 wegen allgemeinen Verkehrsverstößen (Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Gewicht und Ladung, GüKG und Gefahrguttransport) beanstandet werden, dies entspricht einer Beanstandungsquote von etwa 34 Prozent. Drei Fahrer von Schwerverkehrsfahrzeugen mussten ihre die Tour an der Kontrollstelle vorübergehend unterbrechen, die Weiterfahrt konnte ihnen erst nach ordnungsgemäßer Ladungssicherung gestattet werden.

Zum Schutz der Anhaltekräfte war vor der Kontrollstelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit Überholverbot durch die zuständige Autobahndirektion angeordnet worden. Die aufgestellten Schilder wurden von 125 Fahrzeugführern missachtet, sechs von ihnen waren so schnell, dass ihnen ein Fahrverbot droht. Der Schnellste war mit 121 bei erlaubten 60 Stundenkilometern unterwegs. Ein weiterer Fahrzeugführer fiel in der Geschwindigkeitsbeschränkung auf, weil er plötzlich anhielt und einen Fahrerwechsel mit seinem Mitfahrer vollzog. Die natürlich darauf folgende Kontrolle, ergab, dass der Mann keinerlei Fahrerlaubnis hatte, aber nach Garmisch unterwegs war, um dort ein neues Auto abzuholen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer, auch kurzfristig aufgestellte Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten, denn sie dienen der Verkehrssicherheit und die der anhaltenden Kollegen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Weilheim

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