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Polizei stoppt Betrunkene in Oberfranken

Trinkgelage eskaliert völlig: Männer (24/40) vergewaltigen Kumpel (28) während Autofahrt

Corona-Party Polizei (Symbolbild)
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Polizei (Symbolbild).

Hof/Köditz - Ein Trinkgelage in Oberfranken ist am späten Samstagabend (31. Juli) völlig aus dem Ruder gelaufen. Es kam zu einer Vielzahl von Straftaten - darunter auch eine Vergewaltigung während einer halsbrecherischen Autofahrt.

Zunächst traf sich eine Gruppe von Arbeitern aus Bulgarien und Polen zu einer kleinen Feier im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Hof. Dabei wurde nach Polizeiangaben reichlich Alkohol konsumiert. Gegen 22.15 Uhr eskalierte das Trinkgelage. Anfangs gingen zwei Männer aus Bulgarien (24 und 40 Jahre alt) mit Faustschlägen auf andere Partygäste los. Dabei wurde auch ein 28-jähriger Pole attackiert.

Unter Androhung von weiterer Gewalt zwangen die beiden betrunkenen Bulgaren den Polen wenig später in ein Auto. Damit fuhr das Trio in Richtung Köditz davon. Dabei wurden laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken mit hoher Geschwindigkeit mehrere rote Ampeln überfahren. Während der Fahrt nötigten die Bulgaren den Polen zu sexuellen Handlungen. In verschiedenen Medienberichten war von einer Vergewaltigung die Rede.

Die beiden Bulgaren ließen erst von ihrem Opfer ab, als die Polizei den Wagen stoppte. Die beiden Angreifer wurden vorläufig festgenommen und sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei ermittelt - neben den Gewalt- und Sexualdelikten unter anderem auch wegen Freiheitsberaubung, Fahrens ohne Führerschein und Alkohol am Steuer. Der 24-Jährige, der das Auto fuhr, hatte sich nämlich bei der Polizeikontrolle mit einem total gefälschten Führerschein ausgewiesen. Zudem ergab ein Alkoholtest bei ihm weit mehr als ein Promille. Erst zwei Tage zuvor war es am Heimstettener See in Aschheim bei München zur brutalen Vergewaltigung eines Mädchens (15) gekommen. Auch in diesem Fall ermittelt die Kripo auf Hochtouren.

mw

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