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Unfall bei Schneeglätte am Donnerstag

Sattelzug auf A8 geborgen - Polizei bittet Gaffer zur Kasse

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Hofolding - Am Donnerstagmorgen ist ein Lastwagen an der A8-Ausfahrt Hofoldinger Forst von der Straße abgekommen und umgestürzt. Der Fahrer hatte Glück im Unglück, aber die Bergung sorgte für Probleme auf der Autobahn. *Verkehrsmeldungen*

Update, 9. Februar, 11.35 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Wie berichtet, fuhr ein 54-jähriger Türke mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A8 in Richtung München. An der Anschlussstelle Hofoldinger Forst geriet er bei winterlichen Verhältnissen nach links von der Fahrbahn ab, kippte um und blieb schließlich an einem Erdwall auf der Seite liegen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Lastwagen stürzt bei A8-Ausfahrt Hofolding um

Die umfangreichen Bergungsarbeiten, an denen neben Kräften der Freiwilligen Feuerwehr auch das Technische Hilfswerk (THW) sowie ein Bergungsunternehmer beteiligt waren, konnten inzwischen abgeschlossen werden. Die Anschlussstelle Hofolding war bis 17 Uhr komplett gesperrt.

Obwohl die Autobahn selbst durch die Sperrung nicht betroffen und frei befahrbar war, kam es wegen Gaffern zu erheblichen Behinderungen in Fahrtrichtung München. Die Autobahnpolizei Holzkirchen zog Fahrzeugführer, die die Unfallstelle im Vorbeifahren mit ihren Handys filmten, noch an der Unfallstelle aus dem Verkehr. Die Fahrer erwarten ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister.

Pressemeldung der Autobahnpolizeistation Holzkirchen

Update, 13.20 Uhr:

Die Bergung des havarierten Sattelzuges verzögert sich. Laut Verkehrsmeldungen könnte die Sperre der Ausfahrt Hofoldinger Forst wohl noch bis 17 Uhr andauern.

Update, 10.45 Uhr - Bergungsarbeiten laufen

Seiner Funktion gerecht wurde am Donnerstagmorgen ein Schutzwall, der an der Anschlussstelle einfahrende Verkehrsteilnehmer vor von der Ausfahrtspur abkommenden Fahrzeugen sichern soll. Der Fahrer eines 40 Tonnen-Sattelzugs hatte gegen 5.25 Uhr möglicherweise übersehen, dass er sich auf einer Ausfahrtspur der A8 befand. 

Am Beginn der Kurve gelang es dem türkischen Fahrer (54) dann aufgrund schneeglatter Fahrbahn nicht mehr, den Fünf-Achser abzubremsen, so dass sich die Zugmaschine in den etwa zwei Meter hohen Erdwall bohrte und das Gespann komplett umstürzte.

Der Fahrer hatte Glück im Unglück: Er konnte sich selbst mit leichten Verletzungen aus der Fahrerkabine befreien. Die Feuerwehren Hofolding, Sauerlach und Otterfing sperrten die Ausfahrtspur und kontrollierten die Dieseltanks, die augenscheinlich unbeschädigt geblieben waren. Die Bergung der Ladung (Kleidung in Kartons) übernahmen die THW-Ortsverbände München-Land, München-Ost und Markt Schwaben.

Auf der Autobahn bildete sich im Berufsverkehr ein Kilometer langer Rückstau. Aktuell (Stand: 10.45 Uhr) dauert die Bergung des Lastwagens noch an. Der Stau hat derzeit laut bayerninfo.de eine Länge von rund zwei Kilometern.

Die Erstmeldung:

Am 8. Februar gegen 5.25 Uhr wollte der 54-jährige, türkische Fahrer eines ebenfalls aus der Türkei stammenden Sattelzuges auf der Autobahn A8 in Richtung München fahrend an der Ausfahrt Hofolding die Autobahn verlassen. Offensichtlich aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse, des Kurvenverlaufs und nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Berufskraftfahrer die Kontrolle über seine Fahrzeugkombination.

Der Sattelzug kam in der Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, kippte im Grünstreifen zur linken Seite um und blieb schließlich am dort ansteigenden Erdwall liegen. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte über die Beifahrertür das Führerhaus verlassen.

Der Sattelzug war mit verschiedenen Textilprodukten verpackt in Kartons beladen. Der Sachschaden kann bislang nur vorläufig auf rund 40.000 Euro geschätzt werden. Weiterhin kann erst im Zuge der weiteren Bergungsmaßnahmen festgestellt werden, ob eventuell auch Betriebsstoffe ins Erdreich gelangt sind.

Die ersten Sicherungs- und Hilfsmaßnahmen an der Unfallstelle übernahmen die Feuerwehren aus Hofolding und Otterfing. Im weiteren Verlauf übernahm die Autobahnmeisterei die Absicherung. Um den Sattelzug zum Zwecke der Bergung wieder auf die Räder stellen zu können, ist eine vorherige vollständige Entladung des Aufliegers erforderlich. Diese Ent- beziehungsweise Umladung wird durch Kräfte des technischen Hilfswerks übernommen.

Die Bergungsarbeiten dürften sich voraussichtlich noch bis in die späten Vormittagsstunden hinziehen. Bis dahin muss die Ausfahrt Hofolding in Fahrtrichtung München weiterhin gesperrt bleiben. Obwohl die Hauptfahrbahn durch das Unfallgeschehen nicht beeinträchtigt wurde und dort weiterhin alle Fahrstreifen frei befahrbar sind, staute sich der Verkehr in Richtung München auf mehreren Kilometern.

Gegen den Fahrer des Sattelzuges wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung erhoben.

Pressemeldung der Autobahnpolizeistation Holzkirchen

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