Nach dem Amokalarm in Holzkirchen

Polizei: Technischer Defekt sehr wahrscheinlich

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Holzkirchen - Auch einen Tag nach dem Großeinsatz an Holzkirchner Schulen ist die Ursache der ausgelösten Alarme weiterhin unklar. Zusammen mit Technikern befindet sich die Polizei nun auf Ursachenforschung: 

UPDATE, 14.30 Uhr: Polizeimeldung

Die polizeilichen Ermittlungen, in die natürlich auch Techniker eingebunden waren, haben ergeben, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt an der Brandmelde-/Lautsprecheranlage zu den Alarmauslösungen in den beiden betroffenen Schulen führte. 

Weitergehende technische Untersuchungen an der betroffenen Hardware/Software folgen durch eine Fachfirma.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Einsatz am Donnerstag

Am Donnerstag gab es einen großen Polizei- und Feuerwehreinsatz in Holzkirchen. Die Ursache dafür waren ausgelöste Amok- und Feueralarme in einem Schulkomplex in der Jörg-Hube-Straße. Wie sich nach mehreren Stunden herausstellte, gab es zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Schüler und Lehrer, der genaue Hintergrund der ausgelösten Alarme war nicht bekannt.

Bilder: Großeinsatz wegen Amok-Alarm in Holzkirchen

Auch weiterhin bleibt die Ursache unklar

Auch am Freitag befand sich die Polizei weiter auf Ursachenforschung, wie die Pressestelle der Polizeipräsidiums Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigt. Zusammen mit mehreren Technikern soll der Ursprung der zwei mehr oder weniger zeitgleich ausgelösten Alarme geklärt werden.

Vermutet wird nach wie vor ein technischer Defekt. Man hoffe auf konkrete Ergebnisse im Laufe des heutigen Tages.

Erholung für die Schüler

Die Schüler konnten sich am Freitag nach der Aufregung des Alarms immerhin ein wenig erholen. Wie die Schule auf ihrer Website bekannt machte, "entfallen am Freitag, den 17.03.2017, alle angekündigten Leistungsnachweise“. 


fso

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