Chaos und über 100.000 Euro Schaden bei Unfallserie

Fahrer aus Landkreis Rosenheim rast in Stauende - schwer verletzt!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Holzkirchen/Weyarn - Am Samstag kam es auf der A8 zu einer regelrechten Unfallserie. Der Verkehr kam teilweise total zum Erliegen. Mindestens ein Mensch wurde schwer verletzt, zudem entstand horrender Sachschaden:

UPDATE, Montag, 17.30 Uhr: Nachtrag der Polizei

Wie schon mit Pressemeldung vom 29. April berichtet, ereigneten sich am Samstagvormittag mehrere Unfälle. Der Verkehr auf der BAB A 8 zwischen dem Autobahnkreuz München-Süd und der Anschlussstelle Irschenberg kam in beiden Richtungen immer wieder ins Stocken und es bildeten sich teils kilometerlange Staus.

Bezugnehmend auf die Pressemeldung vom 29. April wird zunächst zu dem Verkehrsunfall „Am Stauende krachten drei Fahrzeuge ineinander“ nachberichtet:

Zwei Schwerverletzte am Stauende, Unfallzeit 10.40 Uhr

Ein 33-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim befuhr den linken Fahrstreifen der BAB A 8 in Richtung München mit hoher Geschwindigkeit.

Kurz nach der Anschlussstelle Weyarn bemerkte er offensichtlich das dortige Stauende zu spät, bremste stark ab und kam beim Versuch nach rechts auszuweichen ins Schleudern. Der Skoda prallte gegen das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen Pkw Mercedes eines Brandenburger Ehepaars. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes noch auf ein davor stehendes Wohnmobil eines 38-jährigen Miesbachers geschoben. Der Skoda-Fahrer, welcher sich alleine im Fahrzeug befand, zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen werden.

Die 62-jährige Beifahrerin im Mercedes kam mit mittelschweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer und die beiden Insassen im Wohnmobil blieben unverletzt.

Durch den Unfall waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen blockiert, der Verkehr konnten nur auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn kurzzeitig sogar komplett gesperrt werden. Der Rückstau erreichte eine Länge von zeitweise 20 km.

Zur Bergung der Verletzten, sowie zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle war neben der Autobahnmeisterei Holzkirchen auch die Feuerwehr Weyarn mit vier Fahrzeugen im Einsatz.

An den drei nicht mehr fahrtauglichen Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro.

ressemeldung Autobahnpolizei Holzkirchen

UPDATE, Sonntag, 8.20 Uhr - Pressemeldung Polizei

Schwerverletzter am Stauende

Ein 33-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim befuhr am Samstag gegen 10.40 Uhr den linken Fahrstreifen der A8 in Richtung München mit hoher Geschwindigkeit. Kurz nach der Anschlussstelle Weyarn bemerkte er offensichtlich das dortige Stauende zu spät, bremste stark ab und kam beim Versuch nach rechts auszuweichen ins Schleudern. Der Skoda prallte gegen das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen Mercedes eines Brandenburger Ehepaars. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes noch auf ein davor stehendes Wohnmobil eines 38-jährigen Miesbachers geschoben.

Der Skoda-Fahrer, welcher sich alleine im Fahrzeug befand, zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen werden. Die 62-jährige Beifahrerin im Mercedes kam mit mittelschweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer und die beiden Insassen im Wohnmobil blieben unverletzt. Durch den Unfall waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen blockiert, der Verkehr konnten nur auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn kurzzeitig sogar komplett gesperrt werden. Der Rückstau erreichte eine Länge von zeitweise 20 Kilometer. Zur Rettung der Verletzten sowie zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle war neben der Autobahnpolizeistation Holzkirchen auch die Feuerwehr Weyarn mit vier Fahrzeugen im Einsatz. An den drei nicht mehr fahrtauglichen Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

Lkw-Unfall mit Leichtverletzten

Ein 34-jähriger rumänischer Fahrer eines Sattelzuges mit rumänischer Zulassung befuhr gegen 12.05 Uhr die A8 in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Irschenberg, in der dortigen Gefällstrecke, erkannte der Rumäne zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm stark bremsen mussten. Er versuchte einen Auffahrunfall durch ein reflexartiges Ausweichen nach links zu verhindern. Allerdings prallte der Sattelzug dabei gegen zwei auf dem linken Fahrstreifen fahrende Pkw, einen Skoda mit Rosenheimer Zulassung und einen Opel mit slowakischer Zulassung.

Der 31-jährige Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim, welcher mit seiner Familie unterwegs war, konnte seinen Pkw nach dem Aufprall am rechten Fahrbahnrand zum Stehen bringen. Der Opel dagegen wurde zwischen dem Sattelzug und der linken Leitplanke eingeklemmt, wobei der 66-jährige slowakische Fahrer ebenso wie der Fahrer des Sattelzuges glücklicherweise unverletzt blieb. Im Skoda zogen sich die 29-jährige Beifahrerin sowie der zweijährige Sohn leichte Verletzungen zu. Sie mussten mit dem Rettungsdienst in eine nahegelegene Klinik verbracht werden.

Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. An der Unfallstelle war neben der Autobahnmeisterei Holzkirchen auch die Feuerwehr Irschenberg im Einsatz.

Cabrio kommt von Autobahn ab

Eine 77-jährige Traunsteinerin war dann gegen 12.20 Uhr auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Weyarn kam sie mit ihrem Mazda Cabrio alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die dort beginnende Leitplanke und prallte im Böschungsbereich gegen mehrere dünne Bäume. Dort kam der Wagen dann auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen. Die sich allein im Fahrzeug befindliche ältere Dame zog sich mittelschwere Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Der Pkw erlitt Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro und wurde abgeschleppt.

Pressemeldung Autobahnpolizei Holzkirchen

Update, 14.55 Uhr: Bilder von der Unfallstelle

Bilder vom Unfall auf der A8

Erstmeldung, 13.45 Uhr:

Bereits um 7.40 Uhr kam es zu einem Kleinunfall an der Zufahrt von der Rastanlage Holzkirchen Süd auf die Autobahn in Richtung Salzburg. Es wurde aber niemand verletzt.

SERVICE:

Verkehrsmeldungen

Wenig später krachte es beinahe gleichzeitig an drei völlig unterschiedlichen Stellen. Der erste Unfall ereignete sich kurz vor dem Beginn der Baustelle auf Höhe der Zufahrt zur Rastanlage Holzkirchen Süd. Der nächste Unfall ereignete sich in der Zufahrt Holzkirchen in Fahrtrichtung München und ein weiterer Unfall zwischen Hofolding und Holzkirchen im sich aufbauenden Stau. Zur Bewältigung der Einsatzlagen mussten Polizeistreifen von umliegenden Dienststellen zur Unterstützung gerufen werden.

Kaum waren diese Einsätze bewältigt, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall kurz nach der Anschlussstelle Weyarn in Fahrtrichtung München. Am Stauende krachten drei Fahrzeuge ineinander. Es gab zwei schwer verletzte Personen. Die Autobahn musste dort wegen der Landung eines Rettungshubschraubers total gesperrt werden.

Pressemeldung Autobahnpolizei Holzkirchen

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser