Horror-Crash bei Langwied/München

Nissan kracht in Stauende auf A8: Polo-Fahrer (23) stirbt in Wrack

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Langwied/München - Ein schrecklicher Unfall hat sich am Samstag auf der A8 kurz vor dem Autobahnkreuz München-West ereignet. Für einen VW-Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Samstagnachmittag ereignete sich ein schrecklicher Unfall auf der A8 bei Langwied. Ein 37-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Nürnberg übersah am Samstag ein Stauende auf der A8 und krachte praktisch ungebremst in den vor ihm stehenden VW-Polo eines 23-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Dieses wurde nach den Angaben derart zusammengedrückt, dass der Fahrer noch an der Unfallstelle starb. 

Zwei weitere Autos wurden bei dem Unfall zusammengeschoben, die Insassen blieben unverletzt. Der Unfallverursacher kam leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Tödlicher Unfall auf der A8 bei Autobahnkreuz München-West

Dem Stau vorangegangen war offenbar ein weiterer Unfall, wie unser Partnerportal tz.de berichtet. Demnach übersah zunächst ein 32-jähriger Seat-Fahrer den Audi einer 51-Jährigen. Hinter dem Seat war der dann später tödlich verunglückte Polo-Fahrer unterwegs, der von dem hinter ihm fahrenden Nissan Qashqai in den Seat geschoben wurde. Der 23-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und tödlich verletzt.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Die Autobahn wurde bis 21.40 Uhr am Samstag total gesperrt werden.

mh

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