Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tödlicher Unfall auf A3

Horror-Crash in Bayern: Transporter rast ungebremst in Stauende - zwei Opfer sterben in Wrack

Von dem Transporter blieb nach dem folgenschweren Unfall auf der A3 in Bayern nur ein Wrack übrig. Zwei Menschen sind ums Leben gekommen.
+
Von dem Transporter blieb nach dem folgenschweren Unfall auf der A3 in Bayern nur ein Wrack übrig. Zwei Menschen sind ums Leben gekommen.

Schrecklicher Unfall auf der A3 in Bayern: Zwei Menschen sind tot, eine weitere Person ist schwer verletzt. Ein Transporter war nahezu ungebremst in ein Stauende gekracht.

Nürnberg – Bei einem Auffahrunfall auf der A3 nahe Nürnberg sind am Dienstagabend (18. Januar) zwei Insassen eines Kleintransporters ums Leben gekommen. Der dritte wurde schwer verletzt, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken sagte. Der Kleintransporter sei an einem Stauende auf einen Sattelzug geprallt. Die Ursache des Unfalls zwischen den Autobahnkreuzen Altdorf und Nürnberg war noch unklar. Tödlich verunglückt sind ein Mann und eine Frau.

Front des Transporter bis zur Ladefläche eingedrückt

Es ist gegen 18.56 Uhr, als bei den Rettungskräften der Alarm eingeht von einem schweren Verkehrsunfall auf der A3. Als die ersten Kräfte ankommen bietet sich ihnen ein Bild der Zerstörung. Ein Kleintransporter, dessen Front teilweise bis zur Ladefläche eingedrückt ist, steht hinter einem Lastwagen auf der rechten Fahrspur in Richtung Würzburg. „Es hat sich seit mehreren Stunden an dieser Stelle gestaut, aufgrund eines vorangegangenen Unfalls. Und der Kleintransporter hat das Stauende übersehen und ist nahezu ungebremst aufgefahren“, so Dominik Kriebus, Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle.

Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg

Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg
Tödlicher Unfall auf A3 bei Nürnberg © vifogra/Friedrich

Rettungsdienst und Feuerwehr sondieren die Lage. „Bei solchen Einsatzlagen ist natürlich das erste, die Lage erst mal feststellen, wie viele Personen sich in dem Fahrzeug befunden haben. Das hat sich aufgrund der Deformation als recht schwierig dargestellt“, erklärt Kriebus. Die Lage ist äußerst dramatisch, wie Janine Mendel, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet: „Auf der Fahrerbank, es ist eine dreisitzige Fahrerbank, befanden sich drei Personen - der Fahrer und drei Beifahrer. Eine der Personen konnte zeitnah aus dem Transporter befreit werden und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen beiden Personen sind noch im Fahrzeug eingeklemmt und noch an der Unfallstelle verstorben“.

Feuerwehr muss Leichen aus Wrack bergen

Tragischer könnte es für die Kameraden der Feuerwehr nicht sein, denn sie haben nun die traurige Aufgabe die Leichname mit schwerem, technischen Gerät aus dem Transporter mit der völlig deformierten Front zu bergen. Dies nimmt aufgrund der Verformung des Wracks einige Zeit in Anspruch. Einheiten des Rettungsdienstes bleiben vor Ort, um die Feuerwehr abzusichern.

Diese Zeit nutzt Einsatzleiter Kriebus: „Vom Rettungsdienst hat eine Nachbesprechung mit dem gesamten Team stattgefunden. Die Nachbesprechung im Team ist äußerst wichtig. Falls es da noch zu Mehrbedarf gibt, gibt es auch PSNV, die psychosoziale Notfallversorgung, die die Kollegen bei Bedarf in Anspruch nehmen können“.

Polizei mit dringendem Appell

Nachdem immer wieder Unfälle am Stauende passieren, appelliert Janine Mendel an alle Autofahrer: „Einfach vorausschauend fahren. Nur dann fahren, wenn man sich körperlich fit und nicht müde fühlt, sich nicht ablenken lassen im Fahrzeug. Wenn man sieht, dass vorne Blinklicht angeschaltet wird, dass eben es sich staut, dann frühzeitig runterbremsen. Die oberste Prämisse ist einfach, wenn man auf der Autobahn unterwegs ist, dass man jederzeit aufmerksam und reaktionsbereit ist“. Aber auch von rettungsdienstlicher Seite kommt ebenfalls eine Empfehlung an alle Autofahrer: „Also man kann da nur empfehlen, den Abstand einzuhalten, vorausschauendes Fahren und auch unter Umständen Rundfunk und Nachrichten beachten und auf die Hinweise wirklich Rücksicht nehmen“.

mh/vifogra/dpa

Kommentare