Huberbuam: Abenteuer im ewigen Eis

Traunstein/Antarktis - Die Huberbuam wagten Ende 2008 eine ihrer spektakulärsten Expeditionen. Alexander Huber erzählt im Interview über das eisige Projekt, das die Extrembergsteiger bewältigten.

Das nun erschienene Buch "Eiszeit" dokumentiert eine der extremsten Projekte der weltbekannten "Huberbuam". Alexander und Thomas Huber machten sich Ende 2008 auf eine einzigartige Expedition. Ziel der Reise war die Antarktis.

Im Queen Maud Land ragen, wie nirgendwo sonst in der Antarktis, einzigartige Türme, Pfeiler und Zähne aus dem Eismeer. Diese Nunataks sind nur die Spitze eines Gebirges, dessen höchste Gipfel das kilometerdicke Inlandeis durchstoßen und so spektakuläre Granitberge ausbilden, die wie Raketen in der scheinbar endlosen und weißen Gletscherwüste stehen.

Faszinierende Eindrücke von der Antarktis-Expedition

Antarktis-Expedition der Huberbuam, Teil 1

Antarktis-Expedition der Huberbuam, Teil 2

Antarktis-Expedition der Huberbuam, Teil 3

Der imposanteste Berg im Queen Maud Land ist ohne jeden Zweifel der 2931 Meter hohe Ulvetanna - eine perfekte Pyramide, die sich nach allen Seiten hin als ein abweisendes, anspruchsvolles Ziel präsentiert. Nicht umsonst gilt der Ulvetanna als der schwierigste Berg der Antarktis.

Zusammen mit ihrem Schweizer Kollegen Stephan Siegrist und Kameramann Max Reichel bewältigten die Chiemgauer Klettermeister gleich drei Granitwände. Bei bis zu minuns 50 Grad und eisigen Winden konnten sie selbst den wohl imposanteste Berg im Queen Maud Land, den 2931 Meter hohen Ulvetanna bezwingen. Der Ulvetanna gilt als schwierigster Berg in der Antarktis.

Im Videointerview spricht Alexander Huber über die einzigarttige Herausforderung, den Planungsaufwand, der hinter dem Projekt steckt und die Gefahren beim Extrembergsteigen.

tj / Huberbuam.de

Rubriklistenbild: © Huberbuam.de

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