Seilbahn soll bei Brandlöschung helfen

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Bayrischzell - Trotz der intensiven Bemühungen konnten noch immer nicht alle Glutnester gelöscht werden. Wieder sind Brandwachen nötig. *Neue Fotos*

zunächst etwa 25 Einsatzkräften in die Nähe des Brandortes. Nach einer Begutachtung der Situation vor Ort durch den Einsatzleiter der Feuerwehr wurden wieder drei „Edelweiß“-Hubschrauber der Bayerischen Polizei zum Einsatzort entsandt. Eine mit Wärmebildkamera ausgestattete Maschine lokalisierte zunächst die bestehenden Glutnester. Einsatzkräfte der Feuerwehr am Boden koordinierten daraufhin den Einsatz der beiden löschenden Hubschrauber. Feuerwehrler aus Rosenheim befüllten die sogenannten Außenlastbehälter an den Helikoptern. Gegen Mittag stieß noch ein Hubschrauber der Bundespolizei hinzu, der mit seiner großen Traglast pro Flug etwa 2.000 Liter Wasser über den Brandstellen ablassen konnte. Auffrischende Winde machten es den Löschmannschaften aber zunehmend schwerer. Immer wieder wurden neue Brände entfacht.

Brände in Bayrischzell - Tag zwei

Trotz des Einsatzes der Helikopter, dem unentwegtem Abwurf der Wasserfontänen und dem Einsatz von bis zu 47 Einsatzkräften der Feuerwehren, sowie Helfern von Bergwacht und Forst, konnten die Flammen bis 17.00 Uhr nicht erstickt werden. Somit werden Brandwachen nun die zweite Nacht in Folge das Gebiet im Auge behalten müssen, bis am Mittwochmorgen die Brandbekämpfungsmaßnahmen fortgeführt werden können. Für Mittwoch sind neben den bestehenden Maßnahmen auch der Einsatz von Kräften der Feuerwehr mit Löschausrüstung, Motorsägen und Äxten direkt im Gelände geplant. Problematisch ist hier jedoch neben dem sehr steilen und somit gefährlichen Gelände die Wasserversorgung. Angedacht ist die Nutzung einer in der Nähe befindlichen Seilbahn zur Holzrückung, über die größere Wassermengen in die Nähe des Brandortes geschafft werden sollen.

Waldbrand am Seeberg

Über die Entwicklungen wird hier zeitnah berichtet.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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