Tödlicher Unfall auf der A95

Icking - Am Sonntagmorgen ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Ein 45-jähriger Porsche-Fahrer überlebte den Aufprall seines Wagens nicht:

Am 17. August, gegen 6.10 Uhr, ereignete sich auf der A95 in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen ein schwerer Verkehrsunfall. Im Gemeindebereich Icking, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, war ein 45-jähriger Mann aus München mit seinem Porsche mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Süden gefahren.

Während er mehrere Fahrzeuge überholte, brach unvermittelt das Heck des Wagens aus. Das Auto kam ins Schleudern, touchierte die Mittelleitplanke und drehte sich. Dann rutsche der Porsche nach rechts von der Fahrbahn durch eine angrenzende Wiese und prallte mit der Fahrerseite mit hoher Wucht in eine Baumgruppe. Der Aufprall war so stark, dass der Motor aus dem Wagen herausgerissen und auf die Fahrbahn zurück geschleudert wurde.

Obwohl Ersthelfer der Berufsfeuerwehr München, die auf dem Weg in die Arbeit waren, den Mann sofort aus dem Fahrzeug befreiten und Erstmaßnahmen einleiteten, kam für ihn jede Hilfe zu spät und er verstarb noch am Unfallort.

Der Porsche wurde total zerstört, der Schaden an dem Fahrzeug dürfte sich auf rund 140.000 Euro belaufen.

An der Unfallstelle waren Notarzt und Rettungswägen sowie die Feuerwehren aus Icking, Dorfen, Hohenschäftlarn, Neufahrn und Starnberg mit insgesamt 52 Mann im Einsatz.

Die A95 war in Fahrtrichtung Süden bis 9.15 Uhr voll gesperrt und konnte im weiteren Verlauf nur auf einer Spur befahren werden. Erst um 10.22 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Zwischenzeitlich hatte sich ein Stau von bis zu 8 km Länge gebildet.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Weilheim 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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