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In Turnschuhen im Schnee ausgerutscht: Ehepaar stürzt an Zugspitze in den Tod

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Von: Martina Hunger

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Noch ist der Zugspitzgipfel im Inneren gefroren, doch das könnte sich schnell ändern.
Zugspitze (Archivbild). © Angelika Warmuth/dpa

Bereits am 13. April brach ein Ehepaar aus Sachsen-Anhalt zu einer Bergtour auf und verunglückte dabei tödlich. Die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat die Ermittlungen übernommen.

Garmisch-Partenkirchen – Ein Wanderausflug eines Ehepaares aus Sachsen-Anhalt nahm ein tragisches Ende. Beide wurden am Karsamstag durch die Vermieterin ihrer Ferienwohnung bei der Polizei Garmisch-Partenkirchen als vermisst gemeldet. Im Rahmen der nachfolgenden Ermittlungen und einer Absuche aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber konnten am Abend zwei leblose Personen unterhalb des Wegabschnittes zwischen Knappenhäusern und dem Hupfleitenjoch festgestellt werden.

Die Bergung wurde aufgrund der geringeren Gefährdung der Einsatzkräfte am Ostersonntag bei Tageslicht durchgeführt. Dabei waren fünf Beamte der Alpinen Einsatzgruppe sowie ein Polizeihubschrauber mit Rettungswinde beteiligt. Die 55-Jährige und ihr fünf Jahre älterer Mann waren gemeinsam, vermutlich bereits am 13. April, zu einer Wandertour von Grainau aus Richtung Osterfelderkopf aufgebrochen. Auf dem Wegabschnitt zwischen Höllentalangerhütte und Hupfleitenjoch kam es an einem komplett verschneiten, nordseitigen Wegabschnitt zum Absturz von beiden Personen. Dabei zogen sie sich tödliche Verletzungen zu.

Das Schuhwerk der Verunglückten (Turnschuhe) und auch die restliche Ausrüstung waren für eine derartige Unternehmung völlig unzureichend. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Unglücksfall ohne Fremdbeteiligung aus.

mh/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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