Autodiebstähle aufgeklärt

Polnische Autoschieber festgenommen: Diebesbande erwirtschaftet 100.000 Euro

Ingolstadt - Die vierköpfige Diebesbande hatte bevorzugt ältere Audis gestohlen. Bereits Anfangs Juli konnten sie gefasst werden, nun sind sich die Ermittler sicher, dass es sich bei den Untersuchungshäftlingen wirklich um die Diebe handelt:

Nach der Festnahme einer polnischen Diebesbande steht für die Ermittler in Erding und Ingolstadt zwischenzeitlich fest, dass die Bande auch für mehrere Autodiebstähle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord verantwortlich ist.

Nach dem Diebstahl zweier Audi A6 und Audi Q7 vom 4. auf 5. Mai in Vaterstetten und Zorneding, im Gesamtwert von rund 40.000 Euro, richteten sich die Ermittlungen der Kriminalpolizei Erding, in enger Zusammenarbeit mit dem LKA Sachsen, gegen eine polnische Diebesbande, die seit geraumer Zeit im Verdacht steht, bevorzugt ältere Fahrzeuge der Marke Audi A6 und Q7 zu stehlen.

Bereits Anfang Juli dieses Jahres konnten vier tatverdächtige polnische Staatsbürger, im Alter zwischen 30 und 45 Jahren, bei einer Kontrolle auf der Autobahn bei Allersbergfestgenommen werden. Sie führten umfangreiches verstecktes Equipment, wie es für den Diebstahl von Fahrzeugen Verwendung findet, mit. Gegen alle vier Tatverdächtigen wurde vom zuständigen Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft angeordnet.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Kripo Erding, steht für die Ermittler nunmehr fest, dass die Autodiebstähle in Vaterstetten und Zorneding auf das Konto der festgenommenen Diebesbande gehen.

Im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizei Ingolstadt werden den Autodieben insgesamt neun Diebstählen von Audi Fahrzeugen im Großraum Ingolstadt im Zeitraum von Januar bis April 2018 im Gesamtwert voncirca 100.000 Euro zur Last gelegt.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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