Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen 

Schon wieder! Dieselskandal-Razzia bei Audi

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Ingolstadt - Im Dieselskandal bei der VW-Tochter Audi hat die Staatsanwaltschaft München Wohnungen und Büros von weiteren Beschuldigten durchsucht.

Die Staatsanwaltschaft München hat im Audi-Dieselskandal Wohnungen und Büros von weiteren Beschuldigten durchsucht. Betroffen seien zwei ehemalige Vorstände von Audi, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es ist die dritte Razzia innerhalb weniger Wochen.

Die weitere Durchsuchung kommt erneut zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt für das Unternehmen: Der Audi-Aufsichtsrat tagt am Nachmittag in Wolfsburg.

Die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft im Wortlaut:

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre betreffend AUDI-Motoren werden heute die Privatwohnungen und in einem Fall auch der Arbeitsplatz von drei weiteren Beschuldigten durchsucht, nachdem die Staatsanwaltschaft München II beim Amtsgericht München entsprechende Beschlüsse erwirkt hatte. Bei zwei dieser Beschuldigten handelt es sich um ehemalige Mitglieder des Vorstands der Audi AG.

Hinsichtlich des Gegenstands der Ermittlungen wird auf die Pressemitteilung vom 06.02.2018 verwiesen. Es besteht der Verdacht, dass die vorgenannten Beschuldigten für das Inverkehrbringen zumindest eines wesentlichen Teils der mit manipulativer Abgassteuerungssoftware ausgestatteten Kraftfahrzeuge mitverantwortlich waren.

Aktuelle Mitglieder des Vorstands der Audi AG sind nach wie vor nicht unter den Beschuldigten.

mh

Rubriklistenbild: © picture alliance / Stefan Puchne

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