Wo ist die Tatwaffe?

Mann in Ingolstadt niedergeschossen - Ermittler rätseln über Hintergründe

Die beiden Tatverdächtigen, die vor knapp einem Monat in Ingolstadt einen Mann niedergeschossen haben sollen, haben sich bislang nicht zur den Vorwürfen geäußert.

Ingolstadt/Würzburg - Der 55-Jährige habe kurz nach seiner Festnahme einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und liege im Krankenhaus und der 45-Jährige habe zunächst keine Angaben zur Sache gemacht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Ingolstadt.

Die beiden Männer waren am Montag in Würzburg unter Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos festgenommen worden. Dem Duo wird vorgeworfen, einen 41 Jahre alten Gastwirt in einer Tiefgarage erschossen zu haben. Trotz der schweren Verletzungen durch die Schüsse und mehrere Schläge gegen Kopf und Oberkörper konnte sich das Opfer in seine Wohnung retten und die Polizei verständigen. Die Täter waren unerkannt geflüchtet.

Tatwaffe nicht aufgefunden

Am Montag waren auch die Wohnanwesen und Geschäftsräume der Beschuldigten durchsucht worden. Dabei fanden die Ermittler Notebooks, Mobiltelefone und mehrere erlaubnisfreie Schreckschusswaffen. 

Das Tatwaffe sei nicht unter den sichergestellten Gegenständen gewesen. Experten werten nun den Inhalt der technischen Geräte aus. Die Ermittler hoffen auf Daten, die den Tatverdacht gegen die zwei Männer erhärten, wie der Sprecher weiter sagte.

dpa

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