Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Junge Frau brutal erstochen

Mysteriöser Doppelgänger-Mord von Ingolstadt - das ist der Stand der Ermittlungen

Blumen, Kerzen und Bilder liegen an einem Baum, in dessen Nähe am 17. August eine weibliche Leiche in einem PKW entdeckt wurde.
+
Blumen, Kerzen und Bilder liegen an einem Baum, in dessen Nähe am 17. August eine weibliche Leiche in einem PKW entdeckt wurde.

Der mysteriöse Doppelgänger-Mord von Ingolstadt schickt sich weiter an, das schockierendste und gleichwohl spektakulärste Verbrechen des Jahres zu werden. Nach einer intensiven Tatwaffen-Suche hat die Polizei nun ein Update zu dem aktuellen Ermittlungsstand gegeben.

Ingolstadt - Eine junge Frau wurde tot in einem Auto in Ingolstadt gefunden, übersät von Messerstichen. Alle denken, dass es sich um die 23-jährige Besitzerin des Autos handelt. Selbst ihre Eltern, die die Leiche entdeckten, betrauern den Tod ihrer vermeintlichen Tochter. Erst bei der Obduktion stellt sich dann heraus, das Opfer ist gar nicht die Auto-Besitzerin, sondern sieht nur ganz genauso aus.

Die Totgeglaubte rückt plötzlich ins Visier der Ermittler, gilt als dringend tatverdächtig. Die Polizei nimmt sofort die Fahndung nach ihr auf und kann die Deutsch-Irakerin kurze Zeit später festnehmen. Mit ihr zusammen wird ein gleichaltriger Kosovar inhaftiert. Der Mann gilt als ihr Komplize.

Die Gründe für das grausame Verbrechen sind vollkommen unklar. Es wird spekuliert, dass beide Frauen in denselben Mann verliebt waren und die Deutsch-Irakerin ihre Widersacherin ausgeschaltet hat, um sich die Gunst ihres Angehimmelten zu sichern. Der Kosovar soll allerdings wiederum Gefühle für die mutmaßliche Täterin gehegt haben. Deswegen erklärt sich nicht, warum er bei der Tat geholfen haben soll, wenn sie das Ziel gehabt hat, sich einen Vorteil bei einem anderen Mann zu verschaffen. Auch die Ermittler rätseln derzeit noch über das Motiv.

Polizisten durchsuchen ein Waldstück, in dessen Nähe eine weibliche Leiche in einem PKW entdeckt wurde.

Die intensive Suche nach der Mordwaffe sollte ursprünglich ein wenig Licht in die Angelegenheit bringen. Tatsächlich sind in der vergangenen Woche mehrere Messer sichergestellt worden, die in das Spektrum der möglichen Tatwaffe passen. Nun aber Ernüchterung. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch bekannt gab, ist die Tatwaffe wohl nicht unter den nahe dem Leichenfundort gesammelten Messern. Die Suche wird also weitergehen.

Bisher ist lediglich bekannt, dass es sich bei der getöteten Doppelgängerin um eine ebenfalls 23 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Heilbronn handelt. Nach Polizeiangaben konzentrieren sich die Ermittlungen derzeit vor allem auf den Ablauf des Tattages der beiden Tatverdächtigen.

**rosenheim24.de wird weiter über den Fall berichten**

nt

Kommentare