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Junge Frau (23) tot in Auto gefunden

Nach Ingolstädter Doppelgänger-Mord - Taucher auf Suche nach Tatwaffe erfolglos

Brücke über die Donau bei Ingolstadt (Symbolbild)
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Brücke über die Donau bei Ingolstadt (Symbolbild)

Bei dem in den Schlagzeilen als Doppelgänger-Mord von Ingolstadt bekannt gewordenen Kriminalfall, fehlt trotz intensiver Suche noch immer die Tatwaffe. Nun werden dafür Taucher eingesetzt.

Update, Mittwoch (7. September) - Suche nach Tatwaffe bleibt erfolglos

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Ingolstadt haben Taucher am Dienstag stundenlang in der Donau nach der Tatwaffe gesucht. Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei tauchten einen Bereich der Donau nahe einer Autobahnbrücke in Ingolstadt ab. Bis zum Abend meldete die Polizei aber keinen Erfolg. „Die Suchmaßnahmen dauern derzeit noch an“, teilte ein Sprecher mit.

Vorbericht

Ingolstadt - Nach der Tötung einer jungen Frau in Ingolstadt suchen Taucher in der Donau nach der Tatwaffe. Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei sollen im Laufe des Dienstags (6. September) einen Bereich der Donau nahe einer Autobahnbrücke in Ingolstadt abtauchen, wie die Polizei mitteilte. Unweit davon war die Tote Mitte August im Auto einer Gleichaltrigen gefunden worden, die der Toten zum Verwechseln ähnlich sieht. Diese Frau und ein mutmaßlicher Komplize sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft.

Der mysteriöse Fall gibt der Polizei noch immer Rätsel auf. Weil die Tote, die aus dem Landkreis Heilbronn stammte, der Besitzerin des Autos wie eine Doppelgängerin ähnelte, hatten Familie und Ermittler diese zunächst irrtümlich für das Opfer gehalten. Bei der Obduktion kamen dann Zweifel an der Identität der Toten auf. Die 23-jährige Deutsch-Irakerin, die zunächst für tot gehalten wurde, sowie ein gleichaltriger Bekannter - ein Kosovare - wurden als dringend tatverdächtig festgenommen.

Die Polizei hatte bereits mit einem Großaufgebot nach der Tatwaffe gesucht, bisher jedoch vergeblich. Mit der neuen Suche in der Donau gehe man nun Hinweisen aus der Bevölkerung nach, erklärten die Beamten nach dpa-Informationen am Dienstag ihr Vorgehen. Gesucht werde auch nach persönlichen Gegenständen der Getöteten.

Die Tatverdächtigen und das Opfer sollen zuvor in Kontakt gewesen sein. Die Eltern der tatverdächtigen Frau hatten ihre Tochter gesucht und dabei die Tote in dem Auto ihrer Tochter entdeckt. Über die Beweggründe der Tat kann bisher nur spekuliert werden. Im Raum steht etwa ein gescheitertes Liebesverhältnis oder Identitätsdiebstahl.

nt mit Material der dpa

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