Hubschrauber am Kienberg abgestürzt

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Inzell - In der Nähe des Kienbergs ist am späten Mittwochnachmittag ein Leicht-Hubschrauber abgestürzt. Der einzige Insasse wurde bei dem Absturz schwerst verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von chiemgau24.de bestätigte, stürzte der Hubschrauber gegen 16.40 Uhr in unwegsamem Gelände ab. Die Absturzstelle liegt in der Nähe des Kienbergs, östlich des Rauschbergs, auf rund 1700 Metern Höhe.

Bei dem abgestürzten Hubschrauber soll es sich laut Polizei um einen Leicht-Hubschrauber des italienischen Typs Heli-Sport CH-7 handeln. Der Pilot des Leicht-Hubschraubers soll sich bei dem Absturz schwerste Verletzungen zugezogen haben. Zur Rettung wurden ein SAR-Hubschrauber, der Rettungshubschrauber Christoph 14 und der Polizeihelikopter Edelweiß 3 angefordert. Der Besatzung des Christoph 14 gelang es schließlich, an der Unglücksstelle zu landen und den schwerstverletzten Piloten ins Krankenhaus nach Traunstein zu bringen.

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Die Polizeimeldung (chiemgau24.de)

Den Notruf setzte der Pilot eines zweiten Leicht-Hubschraubers gleichen Typs ab. Beide waren offenbar gemeinsam unterwegs. Dem zweiten Piloten gelang es, an der Absturzstelle zu landen, erste Hilfe zu leisten und die Rettungskräfte an die Unfallstelle zu lotsen. Nach der Rettung des schwerst verletzten Piloten konnte der zweite Pilot seinen Hubschrauber von der Absturzstelle zu einem regulären Landeplatz fliegen.

Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Unfallursache werden auch von der Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte Gutachter zum Einsatz kommen. Derzeit liegen noch keinerlei Erkenntnisse zur Ursache vor.

Die Herkunft der Hubschrauber sowie nähere Informationen über die betroffenen Personen sind der Polizei bislang noch nicht bekannt.

Hubschrauberabsturz bei Inzell

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Mit dem Hubschrauber-Absturz am Kienberg werden schreckliche Erinnerungen wach: Im Juni 2012 stürzte ein Helikopter am Teisenberg ab. Bei diesem Unglück kamen vier junge Menschen ums Leben:

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Quelle: chiemgau24.de

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