Islamistische Vereinigung: Ermittlungen fallen gelassen

München - Die Münchner Staatsanwaltschaft hat die schweren Vorwürfe gegen Spitzenfunktionäre der islamistischen Vereinigung "Milli Görüs" und anderer Muslim-Verbände fallengelassen.

Eine Sprecherin der Behörde bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach gegen die insgesamt sieben Funktionäre nicht mehr ermittelt wird.

Die Staatsanwälte hatten ihnen zunächst unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Betrug, Untreue und Geldwäsche vorgeworfen. Unter den Beschuldigten war auch der Generalsekretär der Vereinigung "Milli Görüs", Oguz Ücüncü.

dpa

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