„O Tannenbaum“

Ist der Christbaum in deutschen Haushalten überhaupt noch traditionell?

Die Bayerischen Staatsforsten wollen die in Deutschland heimische Weißtanne fördern. Christbäume, die heutzutage gekauft werden, hätten nichts mit der alten Tradition zu tun.

Regensburg - Mit einer „Tannenoffensive“ wollen die Bayerischen Staatsforsten die heimische Weißtanne fördern und wieder in weihnachtlichen Wohnzimmern etablieren. „Als Christbaum einst unverzichtbar, führt die Weißtanne heute fast ein Nischendasein“, teilten die Staatsforsten am Freitag in Regensburg mit. Längst sei die aus dem Kaukasus stammende Nordmanntanne der meist verkaufte Weihnachtsbaum, obwohl diese im Lied „O Tannenbaum“ sicher nicht besungen werde.

Ziel der Offensive sei es, den Weißtannen-Anteil in den bayerischen Wäldern „auf über fünf Prozent und im Gebirge auf deutlich über zehn Prozent“ zu steigern, sagte Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Staatsforsten. Dies sei zwar keine leichte Aufgabe, er habe aber die Hoffnung, dass dank der „Tannenoffensive“ bald Weißtannen mit ihrem „typisch aromatischen Duft“ wieder öfter für Adventskränze genutzt würden und als Christbäume in Wohnzimmern zu finden seien.

Auch interessant: Wer was wann zu Weihnachten isst


dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa 

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser