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Seehofer gibt Merkel Frist im Asylstreit - Journalist berichtet von absurdem Machtkampf hinter den Kulissen

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Anfechtung der gerichtlichen Entscheidung

Jäger erschießt Mann: Bruder will Urteil nicht akzeptieren

Wunsiedel - Nach dem Prozess gegen einen Jäger in Oberfranken, der versehentlich einen Mann erschossen hat, will der Bruder des Opfers das Urteil nicht akzeptieren.

Der Mann, der als Nebenkläger in dem Verfahren in Wunsiedel aufgetreten war, habe Rechtsmittel eingelegt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts am Montag. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk (BR) darüber berichtet. Alle anderen Prozessbeteiligten hätten noch bis zum Donnerstag Zeit, um Rechtsmittel zu prüfen.

In der Vorwoche hatte das Gericht den Jäger wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der 54-Jährige hatte von einem Hochsitz aus einen Mann mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen. Das 26 Jahre alte Opfer war im Drogenrausch in dem entlegenen Gebiet unterwegs gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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