Kalorienfallen in der Weihnachtszeit

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Kalorienfalle Weihnachten - worauf Sie achten sollten

Landkreis - Alle Jahre wieder locken leckere Versuchungen in der Advents- und Weihnachtszeit. Wo Sie aufpassen sollten und welche Alternativen es gibt:

Alle Jahre wieder locken die Versuchungen auf den Christkindlmärkten und vor dem Adventskranz auf dem heimischen Sofa: Glühwein, gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Christstollen, Dominosteine, Spekulatius, Weihnachtsplätzchen und vieles mehr.

Bei so vielen Einladungen zum Schlemmen fällt es schwer "nein" zu sagen. Rosenheim24 zeigt Ihnen, bei welchen Speisen Sie aufpassen sollten und welche kalorienärmere Alternativen es gibt.

Wir haben auch bei einer Ernährungsberaterin nachgefragt. Überraschenderweise sieht sie das Thema Kalorienfallen in der Weihnachtszeit sehr entspannt! Aber dazu kommen wir später...

Kalorienfallen und gute Alternativen

Kalorienfalle 1: Glühwein

Unser aller Lieblingsgetränk auf Christkindlmärkten: Glühwein! Dieser hat es aber ganz schön in sich, denn je nach Menge an Wein und Zucker kann eine Tasse Glühwein stolze 170 Kalorien enthalten.

Alternative: Einen Fruchtpunsch oder (alkoholfreie) Bowle trinken, die haben deutlich weniger Kalorien pro Tasse! Auf vielen Christkindlmärkten gibt es auch heißen Apfelsaft mit Zimt. 

Kalorienfalle 2: Gebrannte Mandeln

Reichlich in Zucker karamelisiert beinhalten Mandeln einige Kalorien. Eine Tüte mit 100 Gramm hat rund 500 Kalorien!

Eine leckere Alternative sind heiße Maronen. Die Maronen bringen nur rund 200 Kalorien zusammen. Wer Nüsse mag kann den Mandeln auch pure geröstete Nüsse vorziehen. 

Kalorienfalle 3: Kartoffelpuffer

Heiß, fettig, knusprig: Mit einem großen Klecks Apfelmus serviert ein echter Gaumenschmaus! Aber Achtung: Drei Kartoffelpuffer mit Apfelmus können schnell rund 700 Kalorien einbringen. Die Kartoffeln saugen das Fett nämlich richtig auf.

Die bessere Alternative: Französischer Flammkuchen - der ist nämlich deutlich kalorienärmer.

Kalorienfalle 4: Stollen

Eine Scheibe Dresdner Stollen kommt auf etwa 410 Kalorien. Weitaus kalorienärmer, dazu noch vitaminhaltig und ein echter Sattmacher ist das ballaststoffreiche Früchtebrot.

Ernährungsberaterin: "Man wird nicht zwischen Weihnachten und Silvester dick"

Die Ernährungsberaterin Bettina Knörr aus Rosenheim rät auf Anfrage von rosenheim24 dazu, die Schlemmerei in der Weihnachtszeit eher gelassen zu nehmen: "Man wird ja nicht zwischen Weihnachten und Silvester dick, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten!".

Auch auf den Gänse- oder Schweinebraten zu Weihnachten solle man nicht verzichten. "Solche Familientraditionen kann man nicht durchbrechen". Man könne aber stattdessen beim Festmahl auf gedünsteten Fisch und Gemüse setzen.

Wichtiger sei dagegen die Menge. Die Weihnachtszeit sei einfach zu einladend um den Versuchungen ganz zu entgehen. Daher rät Bettina Knörr: "Lieber kleinere Mengen von den Lieblingsspeisen essen."

Knörr erwartet erfahrungsgemäß auch keinen Ansturm von Diätwilligen nach den Feiertagen. Es starten wohl doch nicht so viele mit dem Vorsatz einer Diät ins neue Jahr. "Vielmehr bekomme ich in der Sommerzeit viele Neukunden, vor und nach dem Urlaub", so Knörr. "All Inclusive Reisen haben ihre Nachwirkungen."  

Schlemmen und genießen - aber mit Maß

Ein kulinarischer Rundgang auf dem Christkindlmarkt Rosenheim:

Schmankerl auf dem Christkindlmarkt

Also, wenn es gleich bei Ihnen in der Mittagspause zum Christkindlmarkt geht, schlemmen Sie mit Genuss und ohne Reue!

Aber denken Sie auch an die Alternativen - so können Sie einigen Kalorienfallen ausweichen. Sie wissen ja jetzt wie!

mg

Quellen: FitForFun und gofeminin.de

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