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Wie können Sie sich vor Einbrüchen schützen?

Grassau - Einbrecher haben immer Hochsaison. Hier können Sie erfahren wie die Banden arbeiten und wie Sie ihre Wohnung vor einem Einbruch schützen:

Allein in Grassau wurde im Oktober in vier Einfamilienhäuser eingebrochen. Ziel der Einbrecherbanden sind meistens nur Bargeld und Goldschmuck. Die Nachrichten häufen sich auch überregional und es scheint kein Kraut gegen diese Kriminellen gewachsen zu sein.

Um sich dagegen schützen zu können muss man verstehen, wie die Banden arbeiten. Aus bisherigen Vernehmungen von gefassten Bandenmitgliedern wird deutlich, dass es sich um organisierte Strukturen handelt.

In einer ersten Welle werden Erkundigungen beispielsweise durch Bettlergruppen oder Verkäufer durchgeführt. Hierbei schauen sie sich Objekte aus, die abgelegen, unverschlossen, offensichtlich verlassen sind oder wo die Einwohner evtl. durch Geldgeschenke an Bettler offensichtlich wohlhabend sind.

Diese gewonnenen Informationen werden dann verwertet bzw. an andere weitergegeben und dann wird „geerntet“. Die Einbrecher kommen dann gezielt oft mit Lieferwagen mit südländischen Kennzeichen und brauchen nicht mehr lange die Objekte und Zugangsmöglichkeiten suchen. Es geht dann sehr schnell und im Akkord. In den wenigsten Fällen werden sie gegen aufwachende Bewohner körperlich gewalttätig aber die psychologische Wirkung ist gewaltig. Man fühlt sich in seinen eigenen 4 Wänden nicht mehr sicher.

Wie können wir uns alle besser dagegen schützen?

  • Bettlern Essen statt Geld geben (die Tür niemals unbeobachtet offen stehen lassen).
  • Garagen und Hofeinfahrten möglichst geschlossen halten.
  • Achten sie auf Fremde auch beim Nachbarn! Verständigen sie unverzüglich die Polizei Grassau bei Auftreten von verdächtigen Personen.
  • Fenster beim Verlassen und während der Nacht schließen (gekippt ist offen!).
  • Terrassentüren und Eingangstüren verschließen.
  • Keine Schlüssel auflegen.
  • Nachts eine Lichtquelle im Haus brennen lassen (Energiesparbirne).
  • Geben sie keine Hinweise auf Abwesenheit (auch nicht im sozialen Netzwerk!).
  • Hinweisaufkleber der Polizei „Vorsicht wachsamer Nachbar“ oder „K/Einbruch“ anbringen.
  • Bauliche Veränderungen vom Licht mit Bewegungsmelder bis neue Terrassentür (hierzu erhalten sie Informationen bei der Beratungsstelle der KPI Traunstein oder im Internet unter www.k-einbruch.de.

Falls es dann doch zum Einbruch gekommen ist, verständigen Sie uns unverzüglich unter Notruf 110 oder unter 08641/9541-0.

Wir wollen, dass sie sicher leben.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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