Tier nach stundenlanger Suche erschossen

Kuh-Drama bei Kastl: "Wäre Gefahr für Straßenverkehr geworden"

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Die ausgebüxte Kuh.
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Kastl - Ein Tier-Drama hat sich am Vormittag im Landkreis Altötting im Bereich der Staatsstraße 2107 abgespielt. Dort war eine Kuh ausgebüxt und drohte auf die Straße zu laufen. Inzwischen wurde das Tier von einem Förster erschossen:

Update, 14.25 Uhr - Bilder vom Einsatz

Eine ausgebüxte Kuh hat am Samstag, den 13. April, im Landkreis Altötting für Aufruhr gesorgt. Feuerwehr, Polizei und Landwirte haben versucht, das Tier einzufangen. Ohne Erfolg. Betäubungspfeile haben keine Wirkung gezeigt. "Die Distanz war zu groß, die Kuh hat sich immer wieder entfernt", erklärt die Polizei in Altötting gegenüber der Passauer Neuen Presse.

Am Ende ist die Kuh von einem Jäger auf einem Acker erschossen worden. Die Maßnahme sei zuvor mit den Besitzern abgesprochen worden, heißt es vonseiten der Polizeiinspektion Altötting gegenüber der Passauer Neuen Presse.

Kuh-Drama bei Kastl

Update, 12.25 Uhr - Tod von Kuh bestätigt

Inzwischen ist offiziell bestätigt, dass das Rind erschossen wurde. "Die Kuh wäre eine Gefahr für den Straßenverkehr geworden", erklärte ein Sprecher der zuständigen Polizeiinspektion in Altötting. Auch unser Partnerportal merkur.de hat bereits über den Fall berichtet. Ausgebüxt war das Tier bereits am Morgen gegen 7 Uhr, woraufhin Feuerwehrmänner, Polizisten und Landwirte nach dem Tier gesucht hatten.

Als das Tier im Bereich der Staatsstraße 2107 umzingelt werden konnte, versuchte ein Förster mehrfach, dieses mit einem Narkosegewehr zu betäuben. Es gelang dem Förster jedoch nicht, nahe genug an die Kuh heranzukommen. Deswegen wurde das Tier letztlich erschossen.

Update, 11.50 Uhr - Kuh musste erschossen werden

Ursprünglich ausgebüxt war die Kuh offenbar in Gasteig im Landkreis Altötting. Anschließend lief sie Richtung Altötting und konnte dort von den Einsatzkräften im Bereich der Staatsstraße zunächst umzingelt werden. 

Wie innsalzach24.de soeben erfuhr, konnte der Jäger, der die erforderliche Berechtigung hatte, die Kuh mit dem Betäubungsgewehr allerdings nicht zur Strecke bringen. Deswegen soll das Tier laut Angaben von vor Ort inzwischen mit scharfen Schüssen getötet worden sein. Nähere Hintergründe sind derzeit nicht bekannt.

*Weitere Fotos vom Einsatz folgen im Laufe des Nachmittags!*

Update, 10.45 Uhr - Jäger hinzugezogen

Laut Informationen von vor Ort wurde inzwischen auch ein Jäger hinzugezogen, der das Tier möglicherweise mit einem Betäubungsgewehr außer Gefecht setzen soll.

Erstmeldung

Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge ist die Staatsstraße 2107 betroffen. Dort soll sich die entlaufene Kuh gegenüber einer Spedition in einer Wiese nahe der Fahrbahn aufhalten. Feuerwehr, Polizei und Landwirte sind im Einsatz und versuchen das Tier im Gemeindebereich von Kastl einzufangen beziehungsweise zu betäuben.

fib/Eß, mw

Quelle: innsalzach24.de

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