Schneechaos in der Region

Offiziell grünes Licht für Biathlon - Evakuierung in Schlechinger Ortsteil

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Dieses Schneebrett sorgt in Schleching für Unruhe: Wegen der hohen Lawinengefahr muss der Ortsteil Raiten evakuiert werden.
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Landkreis - Auch am zwölften Tag des Schneechaos gibt es für die Helfer in der Region noch jede Menge Arbeit, vor allem in den südlichen Teilen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land. Der Katastrophenfall gilt nach wie vor in drei Landkreisen. Für die Biathlon-Fans gibt es allerdings gute Nachrichten:

SERVICE: 

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Katastrophenfall gilt noch in drei Landkreisen (MB, TS und BGL)
  • Biathlon-Weltcup in Ruhpolding weiter auf wackeligen Beinen
  • Hohe Lawinengefahr - Personen immer noch von Außenwelt abgeschnitten
  • Schlechinger Ortsteil wird evakuiert

Update, 21 Uhr - Räumung in Raiten ist abgeschlossen, Biathlon am Donnerstag findet statt

Räumung des Ortsteils Raiten/Gemeinde Schleching aufgrund akuter Lebensgefahr

Die Räumung des Ortsteils Raiten (Gemeinde Schleching) aufgrund akuter Lawinengefahr wurde beendet. Die betroffenen Bewohner wurden zwischenzeitlich im Feuerwehr Unterwössen untergebracht und versorgt. Teilweise sind die betroffenen Bewohner bei Familienangehörigen, Freunden und Bekannten untergekommen. Für alle anderen organisieren Landratsamt und Gemeinde eine Notunterkunft.

Bitte beachten Sie zum aktuellen Stand in Sachen Räumung von Raiten das entsprechende Video-Statement von Landrat Siegfried Walch:

Wichtig: Für den Ortsteil Raiten (Gemeinde Schleching) und die Bundesstraße 305 zwischen Seehaus (Gemeinde Ruhpolding) und Seegatterl (Gemeinde Reit im Winkl) wurde ein absolutes Betretungs- und Befahrungsverbot erlassen. Bitte beachten Sie die beigefügten Anhänge.

Biathlon-Weltcup Ruhpolding

Die Gemeinde Ruhpolding und der Veranstalter haben gegenüber dem Landratsamt als Sicherheitsbehörde bestätigt, dass alle Anforderungen des Gesamtsicherheitskonzepts vollumfänglich erfüllt werden. Das Landratsamt als Sicherheitsbehörde hat damit keine formalen Einwände mehr gegenüber einem Beginn der Veranstaltung am morgigen Donnerstag.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Update 20.05 Uhr: Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann stattfinden

Es war ein tagelanges Zittern wegen Schnee und Katastrophenfall, dann ein Hin und Her zwischen Organisatoren und Behörden - aber jetzt ist es ganz offiziell: Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann stattfinden.

Update, 18.45 Uhr - Deutscher Wetterdienst: Schneefall war nicht außergewöhnlich

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält die starken Schneefälle im Alpenraum der vergangenen Tage zwar für ungewöhnlich, sie seien aber kein "außergewöhnliches" Wetterereignis gewesen.

Die gefallene Schneemenge im Berchtesgadener Land mit Höhen von bis zu 150 Zentimetern liege in der Wiederkehrzeit von 2 bis 15 Jahren, teilte die Behörde am Mittwoch in Offenbach mit. Die vereinzelte Schneehöhe von bis zu zwei Metern komme alle 30 bis 50 Jahre vor.

Abgesehen von reichlich Schnee in den Alpen und im Erzgebirge hat sich nach Angaben des Wetterdienstes der meteorologische Winter außerdem bislang eher von seiner milden Seite gezeigt. Mit Beginn der "zweiten Halbzeit" werde es aber allmählich kälter. Am Donnerstag sorgt das Tief "Hinne" für windiges Schauerwetter. Bis in tiefe Lagen sind Schnee, Schneeregen oder Graupel möglich, sagte eine Sprecherin. Insbesondere in der Nacht zum Freitag drohe daher Glättegefahr.

Nach milden fünf bis neun Grad am Donnerstag wird es von Freitag an deutlich frischer. Die Höchsttemperaturen dürften dann nur noch zwischen ein und fünf Grad liegen, am Wochenende erwarten die Meteorologen im Südosten Deutschlands Dauerfrost.

Derweil entspannt sich die Schneelage in Südbayern weiter. In einigen Gebieten kehrte am Mittwoch fast Normalzustand ein. In anderen Bereichen hingegen waren Tausende Helfer weiter im Einsatz, sie schaufelten unter anderem Dächer frei. Wegen akuter Lawinengefahr wurde im oberbayerischen Schleching ein Ortsteil geräumt. Rund 230 Menschen verließen vorsorglich ihre Wohnungen.

In Ruhpolding war der wegen des Extremwetters auf Donnerstag verschobene Start des Biathlon-Weltcups weiter fraglich. Landrat Siegfried Walch sagte, vom Sicherheitskonzept her gebe es keine Einwände, sofern Einsatzkräfte bereitstünden, die bisher nicht im Schneeeinsatz waren. Es brauche ausgeruhte Helfer. "Inwiefern es die Gemeinde für richtig hält, ist dann Sache des Veranstalters und nicht Sache der Katastrophenschutzbehörde und des Landratsamtes", sagte Walch.

Weiter galt der Katastrophenfall in den Landkreisen Miesbach, Traunstein und Berchtesgadener Land. In den meisten Schulen wurde am Mittwoch wieder unterrichtet.

Der Zugverkehr rollte auf vielen Strecken wieder. Die vom Schnee unterbrochenen Regionalstrecken wurden freigegeben, wie die Deutsche Bahn am Mittwoch mitteilte. In vielen Skigebieten liefen am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein auch wieder die Lifte. Etwa an Deutschlands höchstem Skigebiet auf der Zugspitze konnten Wintersportler wieder ihre Schwünge ziehen.

dpa

Update, 18.40 Uhr - Vierter Skiwanderer nach Lawine im Lech tot gefunden

Die AFP berichtete, dass die Leiche des vierten Vermissten Skiwanderers gefunden wurde. Vor vier Tagen war er mit drei weiteren Wanderern von einer Lawine im österreichischen Lech verschüttet und bislang nicht gefunden worden. 

Update, 18 Uhr - Katastrophenfall in Landkreis Berchtesgadener Land: Das ist die aktuelle Lage

Zur Vermeidung von Unklarheiten weist das Landratsamt Berchtesgadener Land als Katastrophenschutzbehörde darauf hin, dass lediglich die Arbeiten im Einsatzabschnitt „NORD“ beendet wurden. Im übrigen bleibt der Katastrophenfall im Landkreis Berchtesgadener Land weiterhin bestehen.

Die Gefahr von Lawinenabgängen bleibt unverändert groß. Unter Berücksichtigung der Wetterprognosen ist eine grundlegende Verbesserung der Lage aktuell noch nicht gegeben. Die Entwicklung der Schneelage und der Gefahrenlage wird von den örtlichen Lawinenwarnkommissionen ständig geprüft und neu bewertet. Die Verkehrssituation hat sich dafür deutlich entspannt. Schienenverkehr und Linienbusse Der Bahnverkehr zwischen Freilassing und Berchtesgaden wird seit 9:40 Uhr wieder durchgängig von der BLB S4 bedient, die Regionalzüge verkehren also auch wieder zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden.

Bis auf die RVO-Linie 846 Berchtesgaden - Hintersee werden alle Linien im Landkreis wieder uneingeschränkt bedient. Die Linie 846 Berchtesgaden - Hintersee ist weiterhin im Abschnitt zwischen Haltestelle Hintermühle und dem Hintersee gesperrt.

Nachstehende Sperrungen gelten nach wie vor (Stand: 16. Januar, 17.15 Uhr):

Verkehrssituation - Straßensperrungen Folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land sind gesperrt: 

- B 305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser) 

- Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 

- Kreisstraße BGL 19: in beiden Richtungen nach der Abzweigung CJD-Dürreck und Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden)

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Bürgertelefon Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden ist am Donnerstag, 17. Januar, von 8.30 Uhr bis 16 Uhr erreichbar.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

Update, 17.25 Uhr - Evakuierung in Raiten wegen akuter Lawinengefahr: Video

FDL/Lamminer

Update, 17 Uhr - Welche Schneelasten muss ein Gebäude aushalten? 

Vor allem die große Schneelast auf den Dächern ist bei der aktuellen Witterungslage vielerorts ein Problem. Es war sogar die Rede von rechtswidriger Bauweise. Vor allem für Hauseigentümer stellt sich aktuell die Frage: Welche Schneelasten muss mein Haus aushalten? 

Gibt es hierfür gesetzliche Regelungen oder Vorschriften? Was passiert wenn mein Haus keine Standsicherheit hat?

Wir haben uns beim Rosenheimer Landratsamt erkundigt, wie es baurechtlich aussieht.

Update, 16.45 Uhr - Steigt die Hochwassergefahr in Bayern nach dem Schneefall?

Auch am zwölften Tag des Schneechaos gibt es für die Helfer noch jede Menge Arbeit, vor allem in den südlichen Teilen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land. Der Katastrophenfall bleibt für die Landkreis MB, BGL und TS nach wie vor aufrecht. Die Lage scheint sich aber nur langsam zu entspannen. Was bleibt ist die Frage, ob nach dem Schneechaos jetzt das Hochwasser kommt. Rosenheim24.de hat nachgefragt.

Update, 16.30 Uhr - Lawinengefahr in den Alpen geht zurück

Die Schneelage in Südbayern entspannt sich weiter. In einigen Gebieten kehrte am Mittwoch (16. Januar) fast Normalzustand ein. In anderen Bereichen hingegen waren Tausende Helfer weiter im Einsatz, sie schaufelten unter anderem Dächer frei.

Wegen akuter Lawinengefahr wurde im oberbayerischen Schleching ein Ortsteil geräumt. Weiter galt der Katastrophenfall in den Landkreisen Miesbach, Traunstein und Berchtesgadener Land.

Der Zugverkehr rollte auf vielen Strecken wieder. Die vom Schnee unterbrochenen Regionalstrecken wurden freigegeben, wie die Deutsche Bahn mitteilte. In vielen Skigebieten liefen bei strahlendem Sonnenschein auch wieder die Lifte. Etwa an Deutschlands höchstem Skigebiet auf der Zugspitze konnten Wintersportler wieder ihre Schwünge ziehen.

Auch in Österreich konnten viele bisher gesperrte Straßen nach Angaben der Lawinenwarnzentrale wieder für den Verkehr freigegeben werden. So sollte die wichtige Fernpass-Route zwischen Deutschland und Österreich am Mittwochnachmittag wieder aus allen Richtungen befahrbar sein.

Für Donnerstag rechneten die Experten verbreitet mit Lawinenwarnstufe 3 (erhebliche Gefahr) auf der fünfstufigen Skala. Wintersportler sollten aber auch das sehr ernst nehmen, sagte Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol. "Denn gerade bei Lawinengefahrenstufe drei passieren die meisten Lawinenunglücke. Wer nicht ein absolut versierter Tourengeher oder Variantenfahrer ist, sollte deshalb bitte unbedingt auf den gesicherten Pisten bleiben!" Viele Skifahrer unterschätzten die Gefahr.

dpa

Update 16.05 Uhr - Evakuierung von Schlechinger Ortsteil Raiten in vollem Gange

Im Ortsteil Raiten (Gemeinde Schleching) müssen die Bewohner aufgrund akuter Lawinengefahr Ihre Häuser und Wohnungen verlassen! Alle Anwohner müssen sich im Kreuzungsbereich B307 und Raitner Straße einfinden. 

Evakuierung in Raiten in vollem Gange

Das Landratsamt warnt: Verwenden Sie kein Fahrzeug. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, die diese Mitteilung möglicherweise nicht mitbekommen haben. Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen. Nehmen Sie Kleidung und wichtige Dokumente und Medikamente mit. 

Evakuierung Raitens wegen Lawinengefahr vom Hochplattengipfel

Landratsamt Traunstein/FDL/Lamminger

UPDATE, 15.20 Uhr - Versorgung der Soldaten in Reit im Winkl direkt auf den Dächern

Seit Freitag den 11. Januar ist die SEG Betreuung des BRK Kreisverbandes Mühldorf nun schon mit bis zu 15 Personen zur Versorgung der Einsatzkräfte in Traunstein vor Ort. Nun wird der Einsatz erneut verlängert und die Helfer werden aktuell in Reit im Winkl stationiert und dort bis Samstag im Einsatz sein. 

Soldaten der Bundeswehr werden direkt auf den Dächern versorgt

Da die Ortschaft Reit im Winkl wegen Lawinensprengungen bis auf weiteres von der Außenwelt abgeschnitten ist, übernehmen dort nun zehn Bereitschaftsmitglieder des BRK Kreisverbandes Mühldorf dreimal täglich die Versorgung der Einsatzkräfte. Noch immer ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, die Häuser von den Schneemassen zu befreien, deswegen liefern unsere Helfer die Verpflegung nun auch direkt zu den Soldaten der Bundeswehr auf die Dächer im Gebiet Reit im Winkl. 

Zusätzlich dazu ist die UGSanEL (Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung) der Bereitschaft Haag mit zwei Personen in den Landkreis BGL ausgerückt, um die Einsatzkräfte dort vor Ort zu unterstützen.

Pressemeldung BRK

UPDATE, 14.40 Uhr - Traunsteiner Landrat zur Evakuierung in Raiten und zum Biathlon in Ruhpolding

Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch veröffentlichte ein Video, in dem er die Evakuierung im Schlechinger Ortsteil Raiten, den aktuellen Katastrophenfall und die Aussichten für den Biathlon adressierte. Er betont vor allem, dass er nicht entscheiden kann, ob der Biathlon stattfindet oder nicht. In Ruhpolding habe die Lage sich entspannt, dennoch müssen, die Blaulichtorganisationen das neue Sicherheitskonzept erst noch abnehmen. Einsatzkräfte, die in den letzten Tage im Schneeeinsatz waren, dürfen nicht für den Biathlon eingesetzt werden. Sollte man noch Einsatzkräfte finden, die nicht im Katastropheneinsatz waren, müsse man weiter sehen.

UPDATE, 14 Uhr - Die aktuelle Lage zum Katastrophenfall Berchtesgadener Land

Am 7. Tag des Katastrophenfalls im Landkreis Berchtesgadener Land sind rund 1.500 Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Landespolizei, Bundespolizei, BRK, Malteser Hilfsdienst, Bergwacht und Wasserwacht im Einsatz. Die Verkehrssituation hat sich entspannt. Die B 305 in den Bereichen „Wachterl“ und „Weinkaser“ sowie Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14 im Hintersee müssen nach wie vor wegen Lawinengefahr gesperrt bleiben.

Schienenverkehr und Linienbusse 

Der Bahnverkehr zwischen Freilassing und Berchtesgaden wird seit 9.40 Uhr wieder durchgängig von der BLB S4 bedient, die Regionalzüge verkehren also auch wieder zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Einzige verbleibende Einschränkung heute 16. Januar ist ein Schienenersatzverkehr für den IC Königssee zwischen Freilassing und Berchtesgaden mit Abfahrt um 16.04 Uhr in Freilassing.

Bis auf die RVO-Linie 846 Berchtesgaden - Hintersee werden alle Linien im Landkreis wieder uneingeschränkt bedient. Die Linie 846 Berchtesgaden - Hintersee ist weiterhin im Abschnitt zwischen Haltestelle Hintermühle und dem Hintersee gesperrt.

Nachstehende Sperrungen gelten nach wie vor (Stand: 16. Januar, 13.30 Uhr):

Verkehrssituation - Straßensperrungen Folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land sind gesperrt: 

- B 305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) - B 305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser) 

- Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Bürgertelefon 

Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden ist am heutigen Mittwoch, 16. Januar 2019, noch bis 16:00 Uhr erreichbar.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 13.25 Uhr - Treffpunkt für Anwohner von Raiten

Im Ortsteil Raiten (Gemeinde Schleching) müssen die Bewohner aufgrund akuter Lawinengefahr ihre Häuser und Wohnungen verlassen. wie das Traunsteiner Landratsamt nun bekannt gab, "müssen sich alle Anwohner sich im Kreuzungsbereich B307 und Raitner Straße einfinden. Verwenden Sie kein Fahrzeug. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, die diese Mitteilung möglicherweise nicht mitbekommen haben. Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen. Nehmen Sie Kleidung und wichtige Dokumente und Medikamente mit."

Erst am Wochenende musste der Ferienpark Vorauf bei Siegsdorf wegen akuter Einsturzgefahr von den Einsatzkräften geräumt werden. Hier drohten die Dächer der Häuser unter den Schneemassen einzubrechen.

UPDATE, 12.58 Uhr - Raiten (Ortsteil von Schleching) muss geräumt werden

Wegen akuter Lawinengefahr muss der Schlechinger Ortsteil Raiten evakuiert werden. Wie Katharina Buchner, Pressesprecherin vom Traunsteiner Landratsamt bestätigt, läuft derzeit der Einsatz zur Räumung. die Einsatzkräfte sind vor Ort und gehen von Tür zu Tür, um die Menschen aus ihren Häusern zu holen. Laut ersten Schätzungen sind ca. 230 Personen davon betroffen. 

Buchner hat weitere Informationen in einer Pressemitteilung angekündigt.

UPDATE, 12.35 Uhr - Landratsamt: Bis jetzt keine Genehmigung für Biathlon-Weltcup

Am frühen Mittwochmorgen hatten die Organisatoren des Biathlon Weltcups in Ruhpolding via Facebook verkündet, dass die Wettkämpfe ab Donnerstag stattfinden können. Sie hätten die offizielle Genehmigung des Traunsteiner Landratsamtes erhalten. Doch die Biathlon-Fans in der Region müssen doch nochmal ein wenig zittern. Denn ob der Weltcup in der Chiemgau Arena ab Donnerstag wirklich durchgeführt werden kann, ist offenbar noch nicht ganz geklärt. Was das Landratsamt zu dem Fall sagt, lesen Sie in unserem Extra-Artikel

UPDATE, 12.05 Uhr - Katastrophenfall im BGL teilweise aufgehoben

Aus dem Berchtesgadener Land wird eine leichte Entspannung der Lage gemeldet: Am Mittwoch gegen 8 Uhr wurde der Katastrophenfall für den Landkreis teilweise aufgehoben. Landrat Grabner hat für die Marktgemeinde Teisendorf und die Gemeinde Schneizlreuth zu diesem Zeitpunkt die entsprechende Aufhebung erklärt. Für die übrigen fünf Gemeinden des Einsatzabschnitts SÜD gilt jedoch weiterhin der Katastrophenfall.

UPDATE, 11.55 Uhr - Schwierige Situation in Bayrischzell

Während sich die Lage im Gesamt-Landkreis Miesbach zunehmend entspannt, bereitet die Schneelast auf den Dächern in der Gemeinde Bayrischzell weiterhin große Probleme. Dort liegt mehr Schnee als in vielen anderen Gemeinden. Er ist extrem schwer und hat sich auf den Dächern festgefroren. Einsatzkräfte berichten, dass der Schnee auf den Dächern "schwer wie Beton" sei. Am Dienstag waren ungefähr 700 Helfer dort mit Schaufeln beschäftigt. Am Mittwoch sind es 800. Zum Vergleich: In Bayrischzell leben ungefähr 1.600 Menschen.

Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde vor Ort eine extra "Einsatzleitung Bayrischzell" eingerichtet. Dort entscheidet der Einsatzleiter nach Beratung mit den Baufachberatern des THW über die Abschaufel-Strategie.

Dahinter steht ein riesiger logistischer Aufwand: In Bayrischzell stehen ungefähr 800 Häuser. Viel wurde schon privat, in Nachbarschaftshilfe oder von Einsatzkräften in der vergangenen Woche abgeschaufelt. Trotzdem bleiben noch ungefähr 400 (!) Häuser, die von der Dachlast befreit werden müssen. Darunter sind auch Ställe, die besonders schwierig zu evakuieren wären.

Auch der Abtransport der Schneemassen ist schwierig: In den engen Straßen im Ortszentrum kann der viele Schnee jedoch nicht lagern. Er wird deshalb raus transportiert und von Pistenraupen auf die umliegenden Felder verteilt. Das teilte das zuständige Landratsamt Miesbach mit.

UPDATE, 11.45 Uhr - THW-Kameraden mit zahlreichen Einsätzen

Viele Ortsverbände des Technischen Hilfswerkes (THW) befinden sich seit Tagen im Dauereinsatz. So auch die Kameraden aus Traunstein, die bereits seit dem 4. Januar gegen die Schneemassen kämpfen. Aktuell sind die Männer in Reit im Winkl mit der Räumung von Dächern beschäftigt. Was alles sonst noch erledigt wurde, lesen Sie in unserem Extra-Artikel.

THW Traunstein wegen Schneechaos im Einsatz

Der Ortsverband Bad Aibling ist unterdessen am Morgen wieder in den Landkreis Miesbach ausgerückt. Mit 12 Mann und zwei Fahrzeugen sind die Kameraden vor Ort, um dort Flachdächer von den Schneemassen zu befreien. Am Wochenende war der Ortsverband zwischendurch auch im Landkreis Rosenheim im Einsatz, wo man beim Großeinsatz in der tief verschneiten Gemeinde Aschau/Chiemgau mithalf.

UPDATE, 10.55 Uhr - Bahn kämpft weiter gegen Schnee

Ein Blick aus dem Führerstand eines Schneepfluges.

Auch auf den regionalen Bahnstrecken gibt es nach wie vor Probleme, wie die DB Regio Bayern nun mitteilte. Für den Bereich Bayerischer Wald sowie für Garmisch-Partenkirchen – Reutte und Kempten – Pfronten - Reutte kann erst in den nächsten Tagen eine Prognose gegeben werden. Ziel ist eine Verkehrsaufnahme am Wochenende. Diese hängt aber von der Aufarbeitung des Schneebruchs und dem weiteren Witterungsverlauf ab.
Nach wie vor arbeiten hunderte von Einsatzkräften und Instandhalter der Bahn in den betroffenen Regionen. Teilweise muss defekte Infrastruktur repariert werden. Auch der Abtransport der Schneemassen aus Bahnhöfen und von Bahnstrecken geht weiter.

Bei der Berchtesgadener Land Bahn soll der Verkehr auf dem Streckenabschnitt Bad Reichenhall - Berchtesgaden ab Donnerstag wieder aufgenommen werden.

UPDATE, 10.10 Uhr - 1.300 Kräfte im Lkr. Traunstein eingesetzt

Am Mittwoch sind im Landkreis Traunstein über 1.300 Kräfte im Einsatz: 760 Feuerwehrler, 80 Kräfte des Roten Kreuzes sowie 190 des Technischen Hilfswerks. Außerdem sind 250 Bundes- und 30 Landespolizisten eingesetzt.

Der örtliche Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt dabei auf der Gemeinde Reit im Winkl. Dort sind mehr als die Hälfte der Kräfte im Einsatz, hieß es seitens des Landratsamtes.

UPDATE, 9.30 Uhr - 15.000 Salzburger von Außenwelt abgeschnitten

Nach den heftigen Schneefällen verzögert sich die Öffnung der B21 am sogenannten "kleinen deutschen Eck". Das hat die Bezirkshauptmannschaft Zell am See am Mittwoch bekannt gegeben. Die Straße soll - Stand jetzt - um 13 Uhr wieder frei befahrbar sein. Bis dahin sind die Gemeinden Unken, Lofer und St. Martin per Fahrzeug weiter nicht erreichbar.

Insgesamt sind laut einem Bericht von salzburg24.at rund 15.600 Menschen im gesamten Bundesland weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Außerdem gibt es sowohl in Salzburg als auch in Tirol noch Haushalte, die weiter ohne Strom auskommen müssen.

UPDATE, 10 Uhr: Die B21 ist jetzt wieder in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz für den Verkehr freigegeben. Die Sperrung ist aufgehoben. Damit ist das sogenannte „Kleine deutsche Eck“ wieder befahrbar. Dies teilte das Landratsamt BGL mit.

UPDATE, 8.35 Uhr - Einsatzabschnitt NORD aufgelöst

Der Katastrophenfall im Berchtesgadener Land bleibt weiterhin bestehen. Der Einsatzabschnitt NORD (Markt Teisendorf und Gemeinde Schneizlreuth) konnte am Dienstagabend aufgelöst werden. Dort wurden alle kritischen Dächer abgeräumt. 

Die B305 ist wieder in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach an der Alpenstraße befahrbar, die Sperre im Bereich Gletschergarten wurde aufgehoben. Die Kreisstraße BGL5 (Tiefenbachstraße, Marktschellenberg) ist ebenfalls für den Verkehr freigegeben.

Nachstehende Sperrungen sind nach wie vor aktiv, da die Räumung der tief verschneiten Straßen sehr zeitaufwändig ist (Stand: Mittwoch, 8.15 Uhr). Zudem müssen erst umgestürzte Bäume von der Fahrbahn entfernt werden.

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee)
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser)
  • Kreisstraße BGL19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden)
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt

Bürgertelefon: Das Bürgertelefon (Telefon: 08651/773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den Katastrophenfall-Gemeinden ist am Mittwoch ab 8.30 Uhr erreichbar.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 8.15 Uhr - Weitere Sperrung von B305

Dringende Verkehrsinformation: Die B305 ist zwischen Oberwössen und Reit im Winkl (Masererpass) ab sofort gesperrt und nur für Einsatzkräfte und Ortsansässige passierbar. Auch das Skigebiet Winklmoosalm ist gesperrt. Dies teilte das Landratsamt Traunstein soeben mit.

UPDATE, 8.10 Uhr - Biathlon-Weltcup findet statt

Alle Fans können aufatmen: Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann ab Donnerstag stattfinden. Das gab das Organisationskomitee auf Facebook bekannt. Man hätte die entsprechende Zusage vom Landratsamt jetzt erhalten, hieß es. Über das weitere Vorgehen wollen die Organisatoren im Laufe des Tages informieren.

UPDATE, 8 Uhr - Dramatische Rettungsaktion bei Bad Aibling

Eine dramatische Rettungsaktion gab es am Wochenende im Maxlrainer Forst bei Bad Aibling. Dort wurde der Jäger Sepp K. nach neuneinhalb Stunden im eiskalten Schnee von zwei Kollegen in allerletzter Sekunde gerettet, wie das Oberbayerische Volksblatt nun berichtet. Mit einer Radladerschaufel beförderten die Jäger Christoph Schnebelt und Michael Stahl den 91-Jährigen aus dem Wald zum Rettungswagen - nachdem sie ihn stundenlang gesucht hatten.

"Wir dachten, er schafft es nicht", gestanden die beiden Retter im Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt. Sepp K. wollte nach dem vielen Schneefall im Wald die Hochsitze und Futterstellen kontrollieren und war dabei auf einer Eisplatte ausgerutscht. Er kam nicht mehr hoch - und das Handy hatte er im Auto vergessen, ein beinahe tödlicher Fehler

Doch mit einem unbändigen Lebenswillen und einigen Erfahrungen aus der russischen Kriegsgefangenschaft (Sepp K. wälzte sich so lange hin und her, bis er kleine Mulde geschaffen hatte, die ein wenig Schutz vor dem eiskalten Wind bot) überlebte er die Horror-Nacht, wenn auch nur denkbar knapp, denn seine Körpertemperatur war bei der Einlieferung ins Krankenhaus bereits mehr als grenzwertig.

Den ausführlichen Artikel dazu lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung.

UPDATE, 7.40 Uhr - Landkreis Rosenheim wehrt sich gegen Kritik

Warum wurde kein Katastrophenfall ausgerufen? Warum fällt die Schule aus? Wo ist die Bundeswehr? Warum wurde mein Dach noch nicht geräumt? Vor allem aus Sachrang und Aschau war immer wieder Kritik am Vorgehen des Landratsamtes Rosenheim beim Umgang mit dem Schneechaos zu hören. 

Der stellvertretende Landrat Josef Huber, Kreisbrandrat Richard Schrank und die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, Helga Wichmann, haben nun darauf reagiert. Wie die Reaktion ausfiel, lesen Sie in unserem Extra-Artikel.

UPDATE, 7.10 Uhr - Lawinensprengung am Sudelfeld

An der B307 zwischen Bayrischzell und Tatzelwurm wird es am Morgen ziemlich laut werden. Grund ist eine gezielte Lawinensprengung oberhalb der Straße, wie Radio Charivari nun berichtet. Demnach soll die Sprengung gegen 7.45 Uhr erfolgen. Die Straße wurde deswegen gesperrt. Am Mittwoch will das Skigebiet am Sudelfeld seinen Betrieb aber (teilweise) wieder aufnehmen.

Auch im Raum Reit im Winkl und Ruhpolding will die zuständige Lawinenkommission am Mittwoch Erkundungsflüge starten und dann möglicherweise rasch gezielte Sprengungen einleiten, um damit monatelang anhaltende Straßensperrungen zu vermeiden.

UPDATE, 7 Uhr - Hubschrauber muss in Tirol notlanden

Ein Hubschrauber musste bei einem Schneeeinsatz bei Fieberbrunn in Tirol am Dienstag eine Notlandung in unwegsamem Gelände hinlegen. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, war die Besatzung eines privaten Unternehmens gerade dabei, Bäume und Stromleitungen von der Schneelast zu befreien, als ein offenbar massives technisches Problem am Hubschrauber auftrat.

Der Pilot konnte den Helikopter zwar noch kontrolliert landen, dabei wurde dieser aber anscheinend erheblich beschädigt. Die Besatzung musste zu Fuß Hilfe holen, da der Unfallort wegen Straßensperrungen und der Abgelegenheit bis auf weiteres nicht erreichbar ist.

UPDATE, 6.35 Uhr - Zugverkehr normalisiert sich nur langsam

Der Zugverkehr in der Region soll sich im Laufe des Mittwochs endlich normalisieren. Am Morgen wurden noch folgende Störungen/Ausfälle gemeldet:

  • Holzkirchen - Bayrischzell: aufgrund witterungsbedingter Störungen ist derzeit noch kein Zugverkehr möglich. Bitte die SEV Busse nutzen. Die Störung soll laut BOB bis etwa 10 Uhr andauern.
  • Holzkirchen - Miesbach/Tegernsee/Lenggries: am Mittwoch bestenfalls Bedienung im Stundentakt. Es entfallen auch einige Schülerzüge. Die Schüler müssten somit versuchen, einen Zug früher oder später zu fahren, das macht ungefähr 30 Minuten mehr - mal etwas mehr mal etwas weniger, je nach Zwischentaktlage. Die fehlenden Zeitlagen und Zugkapazitäten für die Schülerbeförderung können nach Rücksprache mit den Busunternehmen leider nicht durch Busse ersetzt werden.
  • Freilassing - Berchtesgaden: Wie die Berchtesgadener Land Bahn mitteilte, verkehren zwischen Freilassing und Bad Reichenhall ab Mittwoch wieder Züge. Ab Bad Reichenhall bis Berchtesgaden ist die Strecke aber weiterhin nicht befahrbar. Es verkehren Busse.
  • München - Rosenheim - Salzburg/Kufstein: keine Störungen mehr gemeldet
  • Holzkirchen - Rosenheim: keine Störungen mehr gemeldet

UPDATE, 6.25 Uhr - Weiter Personen von Außenwelt abgeschnitten

Am Dienstag konnte in fast allen Gemeinden des Landkreises Traunstein "eine Entspannung der Situation" festgestellt werden, wie Landrat Siegfried Walch am späten Abend in einem Facebook-Statement erklärte. So seien in Siegsdorf "die meisten Dinge abgearbeitet", auch in Ruhpolding hätte sich die Lage entspannt.

Zudem gab Walch bekannt, dass der Schwerpunkt der Einsätze am Mittwoch im Raum Inzell und Reit im Winkl liegen wird. So sind im Bereich der Winklmoosalm nach wie vor rund 70 Personen von der Außenwelt abgeschnitten. Diese sollen am Mittwoch mit einem Hubschrauber versorgt werden. Außerdem sollen Soldaten in die Region gebracht werden. Zudem sind in diesem Gemeinden auch noch sehr viele Dächer zu räumen.

"Wir gehen aber davon aus, dass jetzt nicht noch mehr Arbeitsaufträge dazu kommen, sondern dass die bestehenden nun abgearbeitet werden können", sagte Walch, der auch von einer "ganz extremen Lawinengefahr" sprach. Auch hier soll ein Hubschrauber am Mittwoch eine weitere Lageeinschätzung treffen.

Fotos zeigen die aktuelle Lage in Reit im Winkl

UPDATE, 6.15 Uhr - Diese Straßen sind noch gesperrt

Wegen des Schneechaos und dessen Folgen läuft auch im Straßenverkehr noch nicht alles reibungslos. Vor allem der Chiemgau und das Berchtesgadener Land sind betroffen. Folgende Straßensperrungen meldet das Verkehrsportal bayerninfo.de am Mittwochmorgen (Stand: 6 Uhr):

  • B21, Salzburg - Lofer, zwischen Bad Reichenhall und Unterjettenberg: in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr 
  • B305, Berchtesgaden - Bernau: zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr, eine Umleitung ist eingerichtet 
  • B305, Reit im Winkl - Berchtesgaden: zwischen Unterjettenberg und Taubensee in beiden Richtungen gesperrt, Schneebruch, umgestürzte Bäume 
  • B305, Berchtesgaden - Reit im Winkl: zwischen Schneizlreuth und B305 bei Schneizlreuth in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr, eine Umleitung ist eingerichtet 
  • B305, Reit im Winkl - Berchtesgaden: zwischen Weißbach an der Alpenstraße und B305 bei Schneizlreuth in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr
  • B307, Kössen - Marquartstein: zwischen Grenzübergang Schleching und Schleching in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr (bis mind. Freitag)
  • Staatsstraße 2093 (Karspitzweg): in Höhe Grenzübergang Grenzhub in beiden Richtungen gesperrt, umgestürzte Bäume (B175 Österreich)
  • Staatsstraße 2099, zwischen Sommerau und Grenzübergang Hintersee: in beiden Richtungen gesperrt
  • Staatsstraße 2102, Teisendorf - Neukirchen: zwischen Oberteisendorf und Neukirchen am Teisenberg in beiden Richtungen gesperrt (bis mind. Freitag)
  • Staatsstraße 2364 (Tiroler Straße), Reit im Winkl - Kössen: in Höhe Grenzübergang Reit im Winkl in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr (Zufahrt nach Reit im Winkl über Kössen gesperrt)
  • Kreisstraße BGL5, zwischen Marktschellenberg und Abzweig nach Götschenhof: in beiden Richtungen gesperrt (bis mind. Freitag) 
  • Kreisstraße BGL14, zwischen Abzweig nach Ramsau bei Berchtesgaden und Hintersee: in beiden Richtungen gesperrt, schneebedeckte Fahrbahn, nicht passierbar 
  • Kreisstraße BGL19, zwischen Dürreck und Obersalzberg: in beiden Richtungen gesperrt (vsl. bis Mittwoch, 10 Uhr)
  • Zwischen Knappenfeld und Abzweig nach Traunstein: in beiden Richtungen bis auf weiteres gesperrt, umgestürzte Bäume, tiefer Schnee

UPDATE, 6 Uhr - Weiter Schulausfälle

Auch am Mittwoch, 16. Januar, fällt in einigen Orten und Gemeinden noch die Schule aus.

  • Landkreis Traunstein: kein Unterricht an allen Schulen im Landkreis (viele Schulen auch Donnerstag und Freitag) 
  • Landkreis Berchtesgadener Land: Im Berchtesgadener Land findet ab Mittwoch an allen Schulen wieder regulärer Unterricht statt. Ausnahmen: FOS und Gymnasium der Christophorusschulen in Berchtesgaden. Fahrschüler, deren Busse wegen bestehender Straßensperrungen noch nicht im Einsatz sind, werden vom Unterricht befreit.
  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen findet ab Mittwoch wieder regulärer Unterricht statt.
  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen findet ab Mittwoch an allen Schulen wieder regulärer Unterricht statt.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Website des Bayerischen Kultusministeriums.

Die Erstmeldung:

In den tief verschneiten Regionen Bayerns gibt es langsam ein Aufatmen. Der Schneefall hat nachgelassen, das Wetter bessert sich. Die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen haben den Katastrophenfall deswegen am Dienstag aufgehoben. Allerdings ist überall die Lawinengefahr noch hoch bis sehr hoch.

Im Berchtesgadener Land wird laut Bayerischem Rundfunk offenbar bis zum Ende der Woche mit einer Aufhebung des Katastrophenfalles gerechnet. Die beiden anderen betroffenen Landkreise, Traunstein und Miesbach, wollten keine Prognose abgeben. Vielerorts sind noch zahlreiche Helfer im Einsatz, vor allem in den südlichen Teilen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land gibt es auch in den kommenden Tagen noch jede Menge zu tun.

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