Katastrophenübung von Polizei, BRK und Feuerwehr

Schreckliches Szenario: Flugzeug stürzt in Ainring ab

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Die Übung findet jährlich statt. Auch 2013 wurde der Ernstfall schon geprobt.

Ainring - Die Bayerische Polizei probte den Ernstfall zusammen mit dem Roten Kreuz. Und das unter überaus realistischen Bedingungen.

30 Tote und viele Verletzte - so lautet die Bilanz eines Einsatzes am Mittwoch. Allerdings nur bei einer Übung. Polizei, Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz haben gemeinsam den Ernstfall geübt. Rauch und Lärm drangen vom Ainringer Ortsteil Bruch. Der erste Schreck war groß.

"Großschadensereignis Flugzeugunfall" nennt sich das ganze Szenario im Behördendeutsch. Die Beamten der Lehrgruppen bei der Polizeiakademie in Ainring-Mitterfelden führen diese einmal jährlich durch.

Auf dem Areal waren schreiende Verletzte, verstümmelte Körper und unzählige Flugzeugtrümmer verteilt. Ebenso lagen Gepäckstücke herum. Überall loderten Flammen und stiegen Rauchschwaden gen Himmel.

Die Rettungskräfte mussten sich durch dieses Chaos kämpfen, den schwer verletzten Piloten aus einem Ultraleichtflugzeug bergen und nach weiteren Opfern suchen.

Gleichzeitig mussten die Flammen bekämpft und eine Gefahrgutladung gesichert werden.

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten begann die eigentliche Aufgabe der Polizei - das Sichern des Tatortes, das Identifizieren der Opfer, das Klären der Unfallursache und vieles mehr.

Unterstützt wurden die Beamten dabei von der Luftfahrtunfallkomission sowie von Spezialisten aus Österreich, die bei der Identifizierung der Opfer halfen.

Vorbericht

Jedes Jahr übt die Bayerische Polizei – gemeinsam mit BRK und Feuerwehr – den Ernstfall eines Flugzeugabsturzes. Diese Probe in Ainring ist einmalig in ganz Deutschland, wie die Bayernwelle berichtet. Unter realen Bedingungen werden die Einsatzkräfte so auf den Katastrophenfall vorbereitet. 

Rund eine Stunde wird es deshalb richtig laut in Ainring und viele Polizeiautos sind auf der Straße Richtung altes Klärwerk in Bruch unterwegs. Die Polizei bittet die Anwohner um Verständnis.

Bis 12 Uhr mittags können Interessierte bei der Übung zusehen.

Quelle: BGland24.de

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