Schaden von mehr als 7 Millionen Euro

"Katek-Prozess": Urteil gegen Buchhalterin

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Der Firmensitz der ESC GmbH in Grassau.

Grassau/München - Sechs Jahre Haft forderte der Staatsanwalt im Prozess um einen Millionenschaden beim Elektronikhersteller Katek gefordert. Gegen die Buchhalterin fiel nun das Urteil.

In dem Prozess um hochriskante Devisenoptionsgeschäfte bei dem Grassauer Elektronikteilehersteller Katek ist eine 53-jährige Buchhalterin zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Sie arbeitete als Abteilungsleiterin in dem zur Rosenheimer Kathrein-Gruppe gehörenden Unternehmen.

Hauptangeklagte in dem Verfahren am Landgericht München II waren der ehemalige Betriebsleiter der Katek GmbH und dessen Frau. Die jetzt verurteilte Buchhalterin hat nach Überzeugung der Richter dem Ehepaar in 43 Fällen Beihilfe bei der Veruntreuung von Firmengeldern für Devisenoptionsgeschäfte geleistet. Jahrelang habe sie Urkunden im Zusammenhang mit den Devisengeschäften unterzeichnet.

Mit Goldleihegeschäften und Währungsspekulationen hatte das Ehepaar die Katek GmbH an den Rand des Ruins gebracht. Das Gericht bezifferte den Schaden auf mehr als sieben Millionen Euro.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: chiemgau24.de

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