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Bus mit 60 Kindern kracht in Sattelschlepper

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Hutthurm/Straubing - Ein mit 60 Kindern besetzter Reisebus ist am Samstag in Bayern in den Auflieger eines Sattelschleppers gekracht. Die Kinder blieben bis auf Prellungen unverletzt.

Und plötzlich stand da ein Lastzug quer über die ganze Straße! Bei Hutthurm (Kreis Passau) ist ein Bus mit 60 Skikindern in einen Sattelschlepper geknallt, der trotz dichten Nebels versuchte, auf der stark befahrenen Bundesstraße zu wenden! Dabei wurden die beiden Fahrer schwer und zehn Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren leicht verletzt.

Der Bus ist am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr auf der Rückfahrt von einem Skiausflug in den Bayerischen Wald. Auf Höhe Hutthurm liegt dichter Nebel über der Bundesstraße. Der 33-jährige Busfahrer hat deshalb wie alle anderen Verkehrsteilnehmer mit der Sicht zu kämpfen – als unerwartet ein Hindernis vor ihm auftaucht! Ein Lastwagen! Reaktionsschnell versucht der Busfahrer auszuweichen, doch der Sattelschlepper steht quer, ein Zusammenprall ist unausweichlich. Und so knallt der Bus frontal in die Zugmaschine. Bus- und Lkw-Fahrer werden schwer verletzt. Die Kinder haben Riesenglück im Unglück. Die meisten bleiben unverletzt, die anderen kommen mit Prellungen davon.

Kaum zu fassen. Petr M. (28), der Fahrer des tschechischen Lastzugs, hatte sich offensichtlich verfahren.Um seinen Fehler zu korrigieren, wendete er kurzerhand mitten auf der Bundesstraße. Der Unfall war an diesem Tag nicht sein erster Kontakt mit der Polizei. Als die Beamten von ihm eine Sicherheitsleistung verlangten, musste er ihnen gestehen, dass er völlig pleite sei – weil er zuvor schon wegen zweier Verkehrsdelikte in Österreich zur Kasse gebeten worden sei!

Die 60 Kinder wurden schließlich mit Ersatzbussen heimgebracht.

tz

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