Kirchentag: Konfessionell getrennte Gottesdienste

München - Mit zunächst konfessionell getrennten Gottesdiensten zum Himmelfahrtstag ist der 2. Ökumenische Kirchentag fortgesetzt worden.

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Dabei gingen die von Münchens Erzbischof Reinhard Marx zelebrierte Messe im Dom und der evangelische Gottesdienst mit Bayerns Landesbischof Johannes Friedrich in der Markuskirche einer gemeinsamen ökumenischen Feier auf dem Odeonsplatz voran. Diese Feier, zu der beide Bischöfe und ihre jeweilige Gottesdienstgemeinde in einer Prozession durch die Innenstadt ziehen wollten, gestalten Marx und Friedrich sowie der griechisch-orthodoxe Bischof Vasilios von Aristi gemeinsam.

Kirchentag in München

Kirchentag in München

In Gedenken an Christi Himmelfahrt und eine von vielen Christen erwartete Rückkehr Jesu auf Erden appellierte Landesbischof Friedrich an die Gläubigen, “unser ganzes Leben so zu gestalten, dass es von der Erwartung auf Jesu Wiederkunft zeugt“. Das heiße nicht, dass man immer perfekt sein müsse, räumte Friedrich laut Predigtmanuskript ein. Aber zu seinen Fehlern müsse man dann auch stehen, sie bekennen und Konsequenzen ziehen. “Offener und geradliniger Umgang mit dem eigenen Leben und mit den eigenen Fehlern, das schafft Glaubwürdigkeit für die Botschaft Jesu Christi“, sagte Friedrich. “Das wünsche ich mir von mir selbst, aber auch von unserer Kirche.“

dpa

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