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Einsatzreiche Tage für das Hauptzollamt Rosenheim

Knapp 9.000 Zigaretten in doppeltem Fahrzeugboden versteckt

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Zigaretten im doppelten Fahrzeugboden

Forstinning/Anzing/Freising - Die Beamten der zwei Kontrolleinheiten Verkehrswege beim Hauptzollamt Rosenheim hatten auch während der Feiertage alle Hände voll zu tun. Täglich führten Zöllner auf den Autobahnen zwischen Garmisch-Partenkirchen und Altötting Fahrzeugkontrollen durch, auf der Suche nach Drogen, Waffen, illegalen Feuerwerkskörpern und sonstigen verbotenen Gegenständen.

Am ersten Advent war den Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege München auf der BAB94 bei Forstinning ein mit neun Personen voll besetzter Kleinlaster mit zwei angekoppelten Autoanhängern aufgefallen. Nachdem die Zöllner bei der durchgeführten Kontrolle 2.000 Stück bulgarische Zigaretten in Plastiktüten entdeckt hatten, wurde das Fahrzeug zur nächstgelegenen Dienststelle gebracht, um es einer intensiveren Kontrolle zu unterziehen. Dabei wurden nicht nur weitere 9.250 Zigaretten gefunden, sondern auch festgestellt, dass die bulgarischen Lebensmittel, die laut vorgelegtem Frachtbrief für den deutschen Markt bestimmt waren, vollkommen ungekühlt transportiert wurden. 

Mehrere Kartons mit Tiefkühlfleisch waren durchnässt und die Ware aufgetaut. Die verständigte Lebensmittelüberwachung des Kreisverwaltungsreferats München übernahm die lebensmittelrechtliche Prüfung des Falles. Wegen der hinterzogenen Tabaksteuer wurde gegen den Fahrer und den Beifahrer ein Strafverfahren von den Zollbeamten eingeleitet.

Doppelter Fahrzeugboden verbirgt Schmuggelgut

Kurze Zeit später stoppten die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege München einen mit drei Personen besetzten Kleintransporter auf der BAB94 bei Anzing, der ebenfalls aus Bulgarien kam. Auch hier fanden die Zöllner im Fahrgastraum bulgarische Zigaretten, deren Menge bereits über der zulässigen Freimenge von 300 Stück pro Person lag. 

Und auch hier kamen durch eine intensiviere Kontrolle weitere Delikte zum Vorschein. Neben einem Totschläger aus Gummi, der in Deutschland verboten ist, wurde ein speziell angebrachtes Schmuggelversteck in einem doppelten Boden gefunden, welches mit Zigarettenstangen befüllt war. Insgesamt wurden 8.920 Stück bulgarische Zigaretten aufgefunden. Die Zigaretten und der Totschläger wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Über 200 gefälschte Markenartikel im Gepäck

Mitte Dezember schließlich, fanden die Zöllner bei einer Kontrolle auf der BAB92, Höhe Freising Ost, im Kofferraum eines ungarischen Kombis einen Karton voll mit Schals, Parfüm, Kosmetik und Uhren namhafter Hersteller. Da aufgrund der Qualität der Waren, deren Verpackung sowie der beiliegenden Rechnung der Verdacht entstand, dass es sich um gefälschte Markenartikel handelt, wurden alle 221 Gegenstände vorläufig sichergestellt. 

Die Zollbeamten haben gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das deutsche Markengesetz eingeleitet.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

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