Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidatin für Töging

18 Fragen an Brigitte Gruber (Freie Wähler)

Will in Töging Bürgermeisterin werden: Brigitte Gruber (Freie Wähler).
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Will in Töging Bürgermeisterin werden: Brigitte Gruber (Freie Wähler).

Töging - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Töging wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Brigitte Gruber (Freie Wähler).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Gruber Brigitte

2. Partei

Freie Wähler

3. Alter

59 Jahre

4. Wohnort

Töging a. Inn, seit 1961

5. Geburtsort

in Mühldorf a. Inn

6. Familienstand

in einer Lebensgemeinschaft

7. Kinder

1 Sohn

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

seit 2002 Stadträtin und Kulturreferentin. Von 2002-2014 für die Spd. 2014-2019 Partei-und fraktionslos ab 11/2019 für die Freien Wähler

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

ich habe keine politischen Vorbilder

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Ich bin leidenschaftliche Tögingerin. Töging ist auf dem richtigen Weg. Hier lebe ich gerne und stelle ein sehr gutes und reges Miteinander fest. Wir haben mehr als 60 Vereine, die einen großen Anteil am Miteinander haben.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Durch meine 18jährige kommunalpolitische Erfahrung und meinen Beruf in der Finanzverwaltung fühle ich sehr geeignet für dieses Amt. Offenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft gehören zu meinen Grundprinzipien. Verantwortung zu übernehmen habe ich noch nie gescheut.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen sie besser machen?

Die Kommunikation mit dem Stadtrat und mit den Bürgern ist verbesserungswürdig. Bessere Transparenz ist erforderlich.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Eine große Herausforderung ist u. a. die Sanierung städtischer Wohnstraßen. Kontinuierlich muss das gemacht werden. Dringend muss eine Industriestraße erneut überplant werden. Das Verkehrsaufkommen am Toerringhofberg mit 250 LKW täglich stellt ein großes Konfliktpotential.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Bürgereinbindung, bezahlbarer Wohnraum, Neubau nach Abriss des alten Polizeigebäudes mit Schaffung von Gastronomie zur Belebung des Rathausplatzes

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

In Sachen Wohnraum hat sich und tut sich sehr viel in Töging. Die Stadt muss unbedingt Baugebiete schaffen für junge Familien aber ebenso Mietobjekte. Nicht jeder will Eigentum oder kann es sich leisten. Aktive Grundstückspolitik ist hier gefragt. Unvermittelbare, leerstehende Gewerbeeinheiten können evtl in Wohnungen umgebaut werden.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Töging ist bisweilen gut aufgestellt in Sachen Energie und Klimaschutz. Es entsteht im Moment eines der modernsten Wasserkraftwerke Europas. Sauberer Strom für Töging. Auf fast allen städtischen Gebäuden befinden sich PV Anlagen. Stetige Umrüstung aller Straßenlaternen auf LED.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Engere Zusammenarbeit mit den Landwirten ist nötig. Blühpatenschaften wurden bereits auf den Weg gebracht. In der Stadt sollten weitere grüne Oasen geschaffen werden.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Gestalten wir alle zusammen und miteinander unsere schöne Heimatstadt Töging. Der Bürger hat die Wahl.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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