Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Anger

18 Fragen an Markus Winkler (CSU)

Bürgermeisterkandidat in Anger: Markus Winkler (CSU).
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Bürgermeisterkandidat in Anger: Markus Winkler (CSU).

Anger - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Anger wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Markus Winkler (CSU).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Markus Winkler

2. Partei

Christlich-Soziale Union (CSU)

3. Alter

45

4. Wohnort

Anger, seit Geburt

5. Geburtsort

Bad Reichenhall

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

zwei

8. Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Ich habe mich schon immer für Fragen des öffentlichen Lebens interessiert und bin stark im Vereinsleben von Anger verwurzelt. 2014 bin ich in den Gemeinderat und in der Folge auch zum Zweiten Bürgermeister gewählt worden. Parallel habe ich das Amt des Jugendreferenten in der Gemeinde Anger ausgeübt. Und jetzt kandidiere ich als Erster Bürgermeister und für den Kreistag, um das Beste für Anger zu erreichen.

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

In allererster Linie meine Ansprechpartner vor Ort: Ich schätze unseren Vesti Enzinger für seine langjährige Arbeit zum Wohle der Gemeinde Anger, unsere Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber für Ihren enormen Arbeitseinsatz und unseren Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer für seine klare Haltung in Berlin.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Anger ist der vielleicht schönste Ort Bayerns. Wir haben eine herrliche Landschaft, eine intakte Natur und ein reges Vereinsleben. Tradition und Brauchtum werden bei uns groß geschrieben und gelebt. Wir in Anger halten zusammen, wenn’s drauf ankommt.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich denke, ich kann einiges an Erfahrung in die Waagschale werfen – aus meiner Arbeit, aus der Kommunalpolitik, aber auch an Lebenserfahrung/Berufserfahrung aus dem Privatleben. Ich bin im Vereinsleben unserer Gemeinde fest verwurzelt und kenne viele Menschen in Anger und Aufham. Mir macht das einfach unbandig Spaß: Mit den Leuten reden, Projekte anpacken und gemeinsam für Anger arbeiten.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen? 

Ich habe in den vergangenen Jahren als 2. Bürgermeister viel Einblick gewonnen und möchte in erster Linie die erfolgreiche Arbeit von Silvester Enzinger fortführen. Natürlich möchte ich aber auch eigene Akzente setzen und Anger fit machen für’s neue Jahrzehnt.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Da gibt es sicherlich mehrere Herausforderungen. Wichtig ist für mich vor allem, dass es schon die jüngste Generation in Anger gut hat und dass Familien geholfen wird. Mit anderen Worten: Wir müssen schauen, dass genügend Kindergartenplätze vorhanden sind und dass in Schulen und Kindergärten alles passt.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Mein größtes Ziel ist, dass Anger auch weiterhin ein Lebensraum als Lebenstraum ist. Wir haben es so schön, dass wir alles dafür tun müssen, dass Anger so liebenswert bleibt. Das bedeutet für mich, den Zusammenhalt, das Ehrenamt und die Vereine zu stärken. Das bedeutet für mich, Landwirtschaft, Umwelt und Natur zu schützen. Das bedeutet aber auch, Mobilität im ländlichen Raum sicherzustellen. Das Thema Straßensanierungen bzw. -ausbau wird bei uns etwa eine große Rolle spielen. Und – das ist ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist – das bedeutet, gute Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. In diesem Sinne werde ich mich dafür einsetzen, kleinere und mittelständische Betriebe in unserer Gemeinde zu fördern und mich für deren Belange einzusetzen.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Bezahlbarer Wohnraum ist ganz klar ein großes Thema! Der Bedarf ist da. Und deswegen wollen wir ein Einheimischenmodell etablieren, das es jungen Familien möglich macht, in Anger zu bleiben und hier Verwurzelung zu finden. Daneben gilt es, wo immer möglich und sinnvoll, auch das Bauen durch Privatleute zu fördern.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Wir spüren die ersten Auswirkungen des Klimawandels schon in unserer Region. Da haben wir die Aufgabe, aktiv und energisch entgegenzuwirken. Als Gemeinde Anger sollten wir noch stärker darauf achtgeben, dass wir Energie regenerativ erzeugen und die CO2-Emissionen wo immer möglich senken.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Die Arbeit unserer Bauern ist unglaublich wertvoll. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in unserer Region ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Naturschutz und Landwirtschaft ist für mich kein Widerspruch, sondern geht Hand in Hand.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Ehrenamtliches Engagement ist das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Daher wird es ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein, die ehrenamtliche Arbeit in Kirche, Feuerwehr, Vereinen und Verbänden zu fördern und zu stärken. Und mein Anliegen an die Bürger wäre: Leit, macht’s mit!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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