Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidatin für Pittenhart

18 Fragen an Monika Lex (Freie Wähler)

Monika Lex (Freie Wähler) will in Pittenhart Bürgermeisterin werden.
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Monika Lex (Freie Wähler) will in Pittenhart Bürgermeisterin werden.

Pittenhart - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Pittenhart wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Monika Lex (Freie Wähler).

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In den sozialen Netzwerken bin ich nicht vertreten. Mir ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Für Anliegen stehe ich daher gerne persönlich, telefonisch (Tel. Nr. 08056 902288) oder per E-Mail (lex.monika@gmx.de) zur Verfügung.

Die Antworten auf den Fragebogen von chiemgau24.de

1. Name

Monika Lex

2. Partei

Freie Wähler Pittenhart / Liste 07

3. Alter

41 Jahre

4. Wohnort

Pittenhart – Taxenberg seit 2009

5. Geburtsort

Trostberg

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

3 Kinder

8. Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

  • 2002 – 2008 Gemeinderatsmitglied in Obing (jüngstes Mitglied), Jugendbeauftragte 
  • 2014 – 2018 Gemeinderatsmitglied in Pittenhart, 
  • seit 2017 Jugendbeauftragte 

2014 war die Wahl in den Pittenharter Gemeinderat für mich, als „Zugeheiratete“, besonders erfreulich. 

Ich habe den Anspruch, einem mir übertragenen Amt gänzlich gerecht zu werden. Aufgrund einer beruflichen Veränderung war mein Ehemann ab September 2018 überwiegend nicht zu Hause, sodass ich mich mehr dem Wohl unserer Familie widmen wollte. Nach ausgiebigen Gesprächen und Überlegungen sah ich es den Wählerinnen und Wählern gegenüber als meine Pflicht, mein Amt als Gemeinderätin an meinen Nachrücker, Georg Aringer, abzugeben. Mittlerweile ist mein Ehemann als Fachlehrer an der Berufsschule der Jugendsiedlung in Traunreut tätig und kann mich, vor allem in Bezug auf unsere drei Kinder, wieder tatkräftig unterstützen. Somit stehe ich für die nächste Wahlperiode wieder mit ganzer Kraft zur Verfügung.

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Vorbild – das ist ein großes Wort. Politiker sollten Vorbilder sein; doch oftmals überwiegen Parteizwänge, Einzelinteressen, Eitelkeiten und Machtspiele, die nicht dem Wohle der Gesellschaft dienen. Für mein angestrebtes Ziel vertraue ich auf meine eigenen Stärken, ohne mich an einem bestimmten Vorbild zu orientieren.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Mit Pittenhart verbinde ich meinen Lebensmittelpunkt. Das Besondere an unserem Dorf sind die Menschen. Auf meiner „Wahlwerbetour“ wurde ich ausnahmslos freundlich empfangen. Selbst Kritiker haben mir ihren Standpunkt sachlich dargelegt, was mich wirklich beeindruckt hat.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

DER Richtige bin ich bestimmt nicht. Ich bin DIE Richtige, weil es mir sehr am Herzen liegt, mich mit meiner politischen und beruflichen Erfahrung in die Gemeinschaft einzubringen und Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen.

12.  Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen? 

Ich möchte mir nicht anmaßen, zu bewerten, was in der vergangenen Amtszeit verpasst wurde. Mit der Einführung von Bürgersprechstunden und der regelmäßigen Anwesenheit im Rathaus beabsichtige ich, möglichst nah an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger zu sein, sowie immer ein offenes Ohr für Anregungen und konstruktive Kritik zu haben.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Pittenhart soll für alle Generationen lebens- und liebenswert bleiben. Um diese Herausforderung zu meistern, bedarf es eine Vielzahl von Interessen, Meinungen, Ideen und Argumenten in Einklang zu bringen.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Drei Punkte, die derzeit sehr wichtig sind, sind unter anderem Nahversorgung, Hochwasserschutz und (immer noch) Breitband, dabei speziell die Leistungsfähigkeit an einigen Stellen. Spontan fallen mir viele weitere Themen ein, die momentan eine hohe Dringlichkeit haben. Für mich ist in erster Linie wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Jedes Anliegen verdient eine gewisse Priorität. Im Vordergrund soll immer das Gemeinwohl stehen.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Die letzte Baulandausweisung liegt in Pittenhart erst zwei Jahre zurück, die Nachfrage war und ist nach wie vor groß. Ich denke, künftig sollten wir innovative Wohnkonzepte für Senioren entwickeln. Zudem besteht weiterhin Bedarf an Bauland für Familien und junge Menschen. Im Hinblick auf den „Flächenfraß“ bedarf es zu überdenken, welche Alternativen es zum klassischen Einfamilienhaus gibt. Auch für „Nachverdichtung“ ist in Pittenhart durchaus Potenzial vorhanden.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und unserem Lebensstil werden die Ressourcen knapper und die Umwelt immer stärker belastet. Deshalb sollte jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Auf örtlicher Ebene sehe ich neben dem Beitritt zum Regionalwerk Chiemgau Rupertiwinkel und den bereits angelegten Blühflächen noch weitere Wege, um als Gemeinde mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Installation von PV-Anlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden oder die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der Gründung von Energiegenossenschaften sind hierbei nur zwei Beispiele aus unzähligen Möglichkeiten.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Mir ist wichtig die Landwirtschaft, die unsere faszinierende Landschaft prägt und pflegt, zu stärken. Im Amt der Bürgermeisterin sehe ich diesbezüglich jedoch keinen Handlungsspielraum. Das Problem geht, meiner Meinung nach, von der Agrarpolitik aus, die seit geraumer Zeit die Landwirtschaft in eine verkehrte Richtung lenkt.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und wählen Sie sowohl Bürgermeister und Gemeinderat als auch Landrat und Kreistag. Wenn SIE nicht wählen, entscheiden andere… …woher der Wind weht!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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