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„Sorry für den Lärm“

Kontakt zu Linien-Airbus verloren: Eurofighter steigen über Oberbayern auf

Eurofighter Taktisches Luftwaffengeschwader 74 Gebirgsjägerbrigade 23
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Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 74 (Archivbild).

Ein lauter Knall riss weite Teile Frankens aus dem Schlaf. Zwei Eurofighter hatten die Schallmauer durchbrochen. Der Grund für ihren Einsatz war heikel.

Das war für viele Franken wohl eine ordentliche Schrecksekunde. Ein lauter Knall in der Nacht von Freitag (19. August) auf Samstag (20. August) riss gegen 2 Uhr zahlreiche Menschen in Bayern aus dem Schlaf. Verantwortlich waren zwei Eurofighter, die über der Region die Schallmauer durchbrachen.

Wie ein Sprecher der Luftwaffe sagte, sind die beiden Eurofighter als sogenannte Alarmrotte gestartet, nachdem es zunächst nicht möglich war, mit einem Airbus A320 Kontakt aufzunehmen. Der Flieger war aus Antalya in der Türkei in Richtung Nordrhein-Westfalen (Münster-Osnabrück) unterwegs war. Bereits über Tschechien aber riss der Funkkontakt ab – und die deutschen Fluglotsen entschieden, „das ‚Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum‘ der Bundeswehr in Üdem am Niederrhein“ zu informieren, heißt es beim BR.

Eurofighter starten in Oberbayern

Die beiden Flieger waren vom Fliegerhorst Neuburg an der Donau in Bayern gestartet. Als sie dessen Verfolgung aufnahmen, durchbrachen die Jets die Schallmauer – der Knall war bis nach Franken zu hören, zahlreiche Menschen, die mit einem Schrecken aus dem Schlaf gerissen wurden, wählten infolgedessen den Notruf der Polizeipräsidien in Ansbach oder Würzburg. Einige vermuteten, es sei ein Gewitter, andere hatten viel schlimmere Spekulationen. „Stand senkrecht im Bett, hörte sich nach ner Explosion in nächster Nähe an“, schrieb eine Facebook-Nutzerin von infranken.de. Eine weitere vermutete sogar den Kriegsbeginn: „War der Hammer dachte Krieg beginnt!!!“

Nach kurzer Zeit konnte der zivile Airbus aber identifiziert und Entwarnung gegeben werden.

mh/dpa

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