Patienten sollen vor Ärzten nicht kuschen

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Wer mutig beim Arzt nachhakt, wird womöglich besser versorgt.

München - Patienten sollten nach einem Appell der Techniker Krankenkasse (TK) künftig viel mutiger ihre Ärzte befragen. Denn Mut wird oftmals belohnt.

“Studien haben gezeigt, dass sich die medizinische Versorgung verbessert, wenn Patienten ermutigt werden, ihren Arzt vor der Behandlung zu fragen, ob er sich die Hände gewaschen oder weshalb sich die Farbe ihrer Pillen geändert hat“, erklärte Christian Bredl, TK-Leiter in Bayern, am Mittwoch.

Die medizinische Versorgung müsse “durch eine offene Fehlerkultur“ sicherer gemacht werden. Immerhin habe der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in Bayern im vergangenen Jahr 528 Behandlungsfehler allein in den Kliniken aufgedeckt. “Die anerkannten Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs“, betonte Bredl laut Mitteilung.

dpa

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