Schreinerei zerstört

Zerstörerischer Großbrand in Kreuth

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Kreuth - Rund zwei Stunden lang kämpfte die Feuerwehr gegen einen Brand, der am frühen Morgen in einer Schreinerei im Landkreis Miesbach ausgebrochen war.

Ein Brand in einem Zimmereibetrieb in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 15.01.2014, verursachte hohen Sachschaden. Feuerwehrkräfte waren bis in die Mittagsstunden mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizeistation Miesbach übernommen.

Gegen 04.15 Uhr ging der Notruf eines Anwohners, der ein Knistern und Feuerschein wahrgenommen hatte, bei der Integrierten Leitstelle ein und ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften rückte zur Brandbekämpfung aus. Bei deren Eintreffen standen große Teile einer Halle, in der zwei Zimmereibetriebe und eine Schlosserei untergebracht sind, bereits lichterloh in Flammen und auch Teile des Daches eines angebauten Wohnhauses brannten bereits.

Reichlich Nahrung fand das Feuer auch im angrenzenden Holzlager. Verletzt wurde niemand, jedoch war bereits während der Löscharbeiten klar, dass der Sachschaden in die Hunderttausende gehen würde. Bis in die Mittagsstunden hinein waren die Feuerwehrkräfte mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Gesperrt werden musste die am Brandobjekt vorbeiführende Bundesstraße 307 zwischen Kreuth und Achenpass, die erst am Vormittag einspurig und um die Mittagszeit wieder zweispurig freigegeben werden konnte.

Brand in Kreuth vernichtet Schreinerei

Die Kriminalpolizeistation Miesbach hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die gewerbliche Halle mit den darin untergebrachten Betrieben wurde größtenteils zerstört. Auch das angrenzende Wohnhaus ist stark beschädigt worden und derzeit nicht bewohnbar. Ersten Schätzungen nach dürfte Sachschaden bis zu einer Million Euro entstanden sein. Brandfahnder der Kripo sind derzeit damit beschäftigt, erste Hinweise für mögliche Ursachen zu sammeln. Für Donnerstag ist eine genauere Untersuchung des Brandortes in Zusammenarbeit mit einem Gutachter des Landeskriminalamts geplant.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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