An der Grenze Kufstein/Kiefersfelden

22 Kilometer Stau wegen Blockabfertigung - Autofahrer kürzen über Seitenstreifen ab

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Kufstein/Kiefersfelden - Zum vierten Mal in dieser Woche führte das Land Tirol Lkw-Blockabfertigungen durch. Bis 10 Uhr durften maximal 300 Lastwagen pro Stunde über die Grenze fahren. 

Update, 11.20 Uhr - Bilanz der Rosenheimer Verkehrspolizei

Freitag (31. Mia) begannen die Tiroler Behörden um 5 Uhr mit der sog. „Dosierungsmaßnahme“ auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord in Fahrtrichtung Innsbruck.

Zwischen 5 und 7 Uhr wurden pro Stunde ca. 150 Lkw die Durchfahrt gewährt. Ab 08.00 Uhr wurde auf 250 Lkw und etwa um 09.00 Uhr auf 300 Lkw erhöht.

Gegen 5.30 Uhr staute sich der Lkw-Verkehr bereits über die Anschlussstelle Oberaudorf hinaus. Der Lkw-Rückstau erreichte gegen 6.55 Uhr die AS Brannenburg und um 8.25 Uhr die AS Reischenhart. Zu dieser Zeit war auch der dortige Baustellenbereich mit verengten Fahrstreifen betroffen. Etwa um 8.55 Uhr erreichte er eine Höchstlänge von ca. 22 Kilometern.

Gegen 10.10 Uhr hatte sich der Stau gänzlich wieder aufgelöst. Die Dosierungsmaßnahmen auf österreichischer Seite wurden gegen 9.30 Uhr beendet.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Autobahnpolizeistation Holzkirchen und der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sorgten dafür, dass der linke Fahrstreifen der A93 für den Individualverkehr frei blieb und die Anschlussstellen weitestgehend befahrbar waren.

Somit kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen für die nicht von der Blockabfertigung betroffenen Verkehrsteilnehmer.

In diesem Zusammenhang bittet die Verkehrspolizei Rosenheim die Verkehrsteilnehmer darum, nicht auf dem Seitenstreifen am Stau vorbeizufahren. Dies stellt nicht nur eine, mit einem Bußgeld von 75 Euro bewehrte, Verkehrsordnungswidrigkeit dar, sondern auch eine Gefahr für die Einsatzkräfte, die sich teilweise auf dem Seitenstreifen aufhalten.

Ferner wurden insgesamt drei Verstöße gegen das während der Blockabfertigung bestehende Lkw-Überholverbot, sowie ein verbotswidriges Benutzen des Seitenstreifens zum schnelleren Vorwärtskommen zur Anzeige gebracht.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Update, 10.26 Uhr - Rückstau baut sich langsam ab

Die Lkw-Blockabfertigung is beendet. Der Verkehr zwischen dem Inntal-Dreieck und dem Grenzübergang Kiefersfelden wird sich normalisieren und der Rückstau auf der rechten Spur baut sich langsam ab.

Update, 9 Uhr - Um 10 Uhr endet die Blockabfertigung

Der Lkw-Verkehr staut sich mittlerweile auf dem rechten Fahrstreifen 20 Kilometer zurück. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen herrscht ein Überholverbot. Der Standstreifen ist nicht befahrbar. Die Blockabfertigung dauert noch bis 10 Uhr an.

Erstmeldung

Zum vierten Mal diese Woche führt das Land Tirol auf der A93 Lkw-Blockabfertigung durch. Autofahrer müssen deshalb auch am Freitag, den 31. Mai, auf der Inntal-Autobahn jede Menge Geduld mitbringen.

Bei Kufstein-Nord zählen österreichische Einsatzkräfte in Fahrtrichtung Süden die Lastwagen und verlangsamen oder halten den Verkehr bei einer gewissen Kapazitätsgrenzen von etwa 250 bis 300 Lkw pro Stunden an.

Derzeit staut es sich zwischen dem Inntal-Dreieck und Grenzübergang Kiefersfelden auf einer Strecke von 13 Kilometern für Lkw auf dem rechten Fahrstreifen (Stand: 6.19 Uhr). Die Blockabfertigung dauert bis 10 Uhr an.

Die Verkehrsteilnehmer müssen in südlicher Fahrtrichtung mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Inntalautobahn A93 in Bayern rechnen, die auch auf die Autobahn A8 München-Salzburg zurückreichen können.

Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt Um die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit möglichst gering und die Flüssigkeit des Verkehrs soweit möglich aufrecht zu erhalten, wird die Verkehrspolizei Rosenheim mit Unterstützung umliegender Dienststellen die erforderlichen Verkehrslenkungs- und –regelungsmaßnahmen ergreifen.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer eindringlich, unbedingt die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h sowie das Überholverbot für Lkw über dreieinhalb Tonnen zu beachten. Die Lkw-Fahrer werden zudem aufgefordert, die Ein- und Ausfahrten an den Anschlussstellen sowie an den Parkplätzen auf jeden Fall freizuhalten.

Im Falle eines Staus weist die Polizei darauf hin, dass eine Rettungsgasse gebildet werden muss.

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