Kultusminister Spaenle auf der LGS

+

Rosenheim - Kultusminister Spaenle hat am Dienstag die LGS besucht. Er lobte die ehrenamtlichen Helfer in Sachen "Umweltbildung".

Was hätte überzeugender sein können, als die vielen Schul- und Kindergartenkinder, die Bayerns Kultusminister auf seinem Gang über das Gartenschaugelände begegnet sind. Dabei waren sie nicht einmal extra für den Minister einbestellt. Das war auch nicht nötig, denn die „Schule im Grünen“, mit ihren 76 verschiedenen Programmangeboten ist bei Kindern und Lehrern sehr beliebt – und täglich ausgebucht. 40 Schulklassen waren am gestrigen Dienstag auf dem Gartenschaugelände. Zwei der für die Schulen angebotenen Unterrichtsmodule in der Natur schaute sich der Minister genauer an. Zum einen die Angebote vom Mammut-Museum aus Siegsdorf, das mit einem riesigen Mammut angereist war und die Kinder zum Wolle spinnen anregte – ganz wie in prähistorischen Zeiten. Auch ein „Steinzeit“- Feuer hatten die Schüler entfacht - mit Zunder aus Birkenrinde, Geschick und Geduld.

Am Helme-Heine-Haus, dem Kinderhaus der Landesgartenschau, traf Staatsminister Spaenle dann die Hortkindern aus dem Taka-Tuka-Land der Arbeiterwohlfahrt. Begrüßt wurde der hohe Besuch auch vom AWO-Kreisvorsitzenden Herbert Weißenfels und der Rektorin der Grundschule Happing, Gabriele Wittekindt. Gemeinsam mit Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer durfte Ludwig Spaenle selbst Hand anlegen und am großen Naturrahmen weben, der zwischen zwei alte Eichen im Mangfallpark Süd gespannt ist. Der Minister zeigte sich beim weiteren Rundgang mit vom Gartenschaugelände beeindruckt. Besonders die Lage an Inn und Mangfall schien ihm zu gefallen. „Toll zu sehen, wie sich Rosenheim mit dieser Gartenschau zum Wasser hingewendet hat. Zu viele Städte stehen noch mit dem Rücken zu ihren Flüssen“, sagte er. Was die „Schule im Grünen“ betrifft, so setzt die Rosenheimer Gartenschau ein bewährtes Konzept fort.

Denn traditionell wird auf Landesgartenschauen viel Wert darauf gelegt, Kindern und Jugendlichen einen unmittelbaren Zugang zur Natur zur eröffnen. So können sie Natur hautnah erleben und dabei entdecken, wie schützenswert sie ist. 700 Schulklassen und Kindergartengruppen sind angemeldet. Wenn die Landesgartenschau im Oktober ihre Pforten schließt, werden fast 18 000 Kinder an den Programmen „Schule im Grünen“ auf dem Gartenschaugelände teilgenommen haben. Minister Spaenle betonte auch noch einmal das große ehrenamtliche Engagement der vielen Verbände, Vereine und Initiativen, die das große Angebot von fast 1800 Einzelveranstaltungen erst möglich machen.

Pressemeldung Landesgartenschau Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser