Ware kam aus dem Iran

Opium-Handel: Kurier legt Geständnis ab

Memmingen - Im Memminger Prozess um Opium-Handel in großem Stil hat einer der drei Hauptangeklagten ein Geständnis abgelegt.

Der Mann räumte am Montag vor dem Landgericht ein, seit 2009 bei mehreren Kurierfahrten kiloweise Roh-Opium aus dem Iran nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Im November 2011 war er bei einer Kurierfahrt auf der Autobahn 8 nahe Burgau (Landkreis Günzburg) von Zollfahndern kontrolliert worden. In dem im Iran gemeldeten Auto fanden die Beamten 81 Kilo Roh-Opium. Anschließende Ermittlungen brachten die Fahnder auf die Spur bundesweit aktiver Rauschgifthändler. Neben dem Kurier müssen sich zwei weitere Männer aus Bonn und Hamburg vor Gericht verantworten. Sie sollen zu einer Bande gehören, die knapp eine Tonne Roh-Opium nach Deutschland schmuggelte und gewinnbringend weiterverkaufte.

dpa

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