Kurz nach dem Start in München

Triebwerk ausgefallen! So dramatisch schildert ein Passagier die Notlandung

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München - Was für ein Horror! Kurz nach dem Start in München musste ein Flugzeug umdrehen und notlanden. Wie dramatisch die Lage an Bord war, schildert ein Passagier:

Dramatische Szenen spielten sich Mittwochmorgen auf dem United-Airlines-Flug UA31 von München nach Newark ab: 20 Minuten nach dem Start gibt es einen lauten Knall, Passagiere schreien, klammern sich aneinander fest, andere brechen weinend zusammen. So schildert eine Augenzeugin die Szene gegenüber unserem Partnerportal tz.de.

Den Grund erfahren die Passagiere per Durchsage: Das rechte Triebwerk sei in einer Höhe von etwa 4000 Metern ausgefallen. Dann bereitet die Crew die 189 Passagiere an Bord auf die Notlandung vor und zeigt ihnen, in welche Position sie sich begeben sollen.  „So etwas passiert nicht oft, kann aber schon mal vorkommen.“ Sagte Kathrin Stangl vom Münchner Flughafen gegenüber tz.de. Ein solcher Ausfall werde im Flugsimulator jedoch regelmäßig geprobt und gehöre zum normalen Handwerk eines Piloten.

Nach erfolgreicher Landung durften die Passagier das Flugzeug nicht sofort verlassen, erst musste die angerückte Feuerwehr checken, ob die Bremsen bei der Boeing 767 überhitzt hatten. „Wenn das Flugzeug gerade erst gestartet ist, ist es noch sehr schwer", so Kathrin Stangl weiter. „Das waren noch mal schlimme Minuten, als wir im Flugzeug warteten“, erzählt die Augenzeugin. Schließlich gibt die Feuerwehr grünes Licht.

Erst

Anfang Mai musste ein Pilot in München notlanden, nachdem er zuvor die Triebwerke abschalten musste.

mh

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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