Schwerer Arbeitsunfall in Laim

Lebensgefährlich verletzt: Mann fällt aus zwei Meter auf Kopf

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Laim - Am Mittwoch, 01.März, kam es gegen 08.25 Uhr zu einem schweren Betriebsunfall in der Wilhelm-Riehl-Straße. Ein 29-Jähriger fiel bei Ölheizungswartungsarbeiten mit einem schweren Gitterrostabdeckung in den Händen etwa zwei Meter tief und schlug mit seinem Kopf auf einem Betonboden auf.

Eine Tankreinigungsfirma sollte in der Wilhelm-Riehl-Straße an einer Ölheizungsanlage Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen. Dazu musste ein Kabel vom Heizungsraum über einen großen Notausstiegsschacht (Länge 260 cm x Breite 115 cm x Höhe 260 cm) ins Freie verlegt werden. 

Eine Hälfte der zweiteiligen Gitterrostabdeckung musste entfernt werden. Zu diesem Zweck löste ein Arbeiter die Einbruchssicherung von unten und ein weiterer Arbeiter,ein 29-jähriger Münchner sollte die circa 30 kg schwere Abdeckung anheben und zur Seite legen.

Massive Kopfverletzungen

Dabei verlor der 29-Jährige offensichtlich das Gleichgewicht und fiel mit dem Gitterrost in den über zwei Meter tiefen Schacht. Er schlug auf den Betonboden auf und zog sich dadurch massive Kopfverletzungen zu.Der 29-Jährige wurde bewusstlos mit dem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Er befindet sich aufgrund der Verletzungen in Lebensgefahr. Der zweite Arbeiter, ein 65-jähriger Münchner, wurde vom herabfallenden Gitterrost und seinem Kollegen ebenfalls getroffen und dadurch leicht an Kopf und Schulter verletzt. Er bedurfte jedoch keiner weiteren ärztlichen Versorgung. Die Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München 

Rubriklistenbild: © dpa

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