Verkehrslage in der Region

Trotz enormer Stau-Vorhersagen: Verkehrschaos bleibt weitestgehend aus

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Landkreis - Autofahrern steht eines der schlimmsten Reisewochenenden des Jahres bevor. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Bayern sind am Freitagmittag nun auch die ansonsten letzten Bundesländer in die Ferien gestartet. Das hat auch Auswirkungen auf die heimischen Autobahnen:

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UPDATE, 16.47 Uhr - Verkehr normalisiert

Mittlerweile hat sich der Verkehr auf der A8 in Richtung Südosten weitestgehend normalisiert. 

UPDATE, 15.22 Uhr - Dichter Verkehr auf A8

Fast auf der gesamten A8 in Richtung Salzburg herrscht durchgehend dichter Verkehr mit zunehmender Tendenz. Immer wieder kommt es ab der Aschlussstelle Holzkirchen zu stockendem Verkehr. 

Bis zum Abend ist nicht mit einer Veränderung der Situation zu rechnen. 

UPDATE, 12.35 Uhr - Lage auf A8 bleibt angespannt

Die Lage auf der A8 ist nach wie vor angespannt. Folgende Störungen waren gegen 12.30 Uhr gemeldet:

  • A8, München Richtung Salzburg zwischen Weyarn und Bernau stockender Verkehr streckenweise
  • B388 - Kleinvelden zwischen Ortseingang und Kreisverkehr Velden in beiden Richtungen Unfall, gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet
  • A8, München Richtung Salzburg zwischen Neukirchen und Bad Reichenhall stockender Verkehr 
  • B21, Lofer - Salzburg zwischen Unterjettenberg und Leuger in beiden Richtungen Verkehrsbehinderungen
  • A8, München Richtung Salzburg zwischen Irschenberg und Bad Aibling Unfall, linker Fahrstreifen blockiert

Wegen der Sperrungen der Autobahnabfahrten in Tirol und Salzburg müssen Autofahrer auch in Österreich mit Behinderungen rechnen.

UPDATE, Samstag, 10.05 Uhr - Bereits Stau auf A8

Von der A8 (München - Salzburg) wurde am frühen Vormittag bereits der erste längere Stau gemeldet. Aktuell stockt es zwischen Weyarn und Rohrdorf auf einer Länge von rund 30 Kilometern. Auch der Ausweichverkehr über die Staatsstraße bei Wasserwiesen und durch die Rosenheimer Ortsteile Pang und Aising hat deswegen zugenommen.

Zudem geht es zwischen der Anschlussstelle Felden und dem Rastplatz Chiemsee derzeit nur langsam voran. Kurz vor der Grenze nach Österreich brauchen Autofahrer erneut Geduld: Hier stockt es aktuell zwischen der Anschlussstelle Anger und dem Parkplatz Schwarzbach. Glaubt man den Experten, dürften die Staus am Samstag im Laufe des Tages sogar noch zunehmen.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die österreichischen Bundesländer Salzburg und Tirol am Wochenende erstmals bzw. wieder die Abfahrten von der Tauern- bzw. Inntalautobahn sperren. Damit sollen die betroffenen Anrainer-Gemeinden vom Ausweichverkehr geschützt werden. Das bedeutet, dass den Urlaubern auch hier längere Staus auf den Autobahnen drohen.

Der Vorbericht:

In Richtung Sommerurlaub starten nun auch Urlauber aus Nordrhein-Westfalen und dem Norden der Niederlande. Eine zweite Reisewelle rollt aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Süden der Niederlande. Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen. Auch Urlaubsheimkehrer dürfen sich nicht in Sicherheit wiegen. Die Spuren in Richtung Heimat füllen sich inzwischen auch.

Diese Strecken in der Region sind besonders betroffen:

  • A7: Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte 
  • A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg 
  • A93: Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99: Umfahrung München 

Probleme in Tirol und Salzburg erwartet

Lange "Zwangsstopps" sind auch im benachbarten Ausland zu erwarten. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Hinzu kommen die Wochenendfahrverbote für Ausweichstrecken in Tirol und Salzburg. Letzteres Bundesland will diese Maßnahme am Samstag, 13. Juli, erstmals durchführen. Bezüglich des Transit-Streits gelten die Fronten zwischen Deutschland/Bayern und Österreich als verhärtet.

Staugefahr besteht bei der Einreise nach Deutschland an den drei Autobahngrenzübergängen Suben (A3, Linz – Passau), Walserberg (A8, Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93, Kufstein – Rosenheim).

Hinweis des ADAC: Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt generell nur selten einen Vorteil. Auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung macht es Sinn, von der Autobahn abzufahren.

mw/ADAC

Rubriklistenbild: © Screenshot ADAC/dpa (Montage)

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