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Wusstet ihr das schon? Teil 1 unserer Serie

Artikelserie zur Burghauser Geschichte: Das war Johann Anton von Manner

Dieses Porträt zeigt Johann Anton von Manner.  
Der Burghauser Maler und bedeutende Porträtist Johann Nepomuk della Croce fertigte es 1756
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Dieses Porträt (Öl auf Leinwand) zeigt Johann Anton von Manner. Der Burghauser Maler und bedeutende Porträtist Johann Nepomuk della Croce fertigte es 1756 an. Es ist das erste überlieferte Porträt eines Burghauser Bürgermeisters.

In unseren neuen Serie präsentieren wir euch in Zusammenarbeit mit dem Burghauser Stadtarchiv in regelmäßigen Abständen interessante Details aus der Geschichte der alten Herzogstadt. Der erste Teil befasst sich mit Johann Anton von Manner.

Die Stadt Burghausen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und sie bietet weit mehr als nur die längste Burg der Welt. Zusammen mit dem Stadtarchiv Burghausen wollen wir euch besondere Geschichten aus der Burghauser Vergangenheit präsentieren. Den Anfang macht eine Persönlichkeit.

Johann Anton von Manner - Burghauser Bürgermeister und Stadtrichter

Johann Anton von Manner ist der erste Burghauser Bürgermeister, von dem ein Porträt überliefert ist. Von 1741 bis 1759 übte Manner das Amt des Bürgermeisters und Stadtrichters von Burghausen sowie eines Steuereinnehmers für das Rentamt Burghausen aus. Seine Laufbahn beendete er als Regierungsrat.

Wer war Johann Anton von Manner? Er wurde 1700 als Sohn eines Bräugegenschreibers in der Oberpfalz geboren. 1718 studierte er Rechtswissenschaften in Ingolstadt und schlug sodann als Oberschreiber in Tölz die Beamtenlaufbahn ein. 1741 kam er nach Burghausen und erhielt das Bürgerrecht. Er war als Hofkammersekretär und Landaufschlagsgegenschreiber – Steuererheber der Landschaft im Rentamt Burghausen – tätig. 1741 wurde er auch zum Bürgermeister und Stadtrichter in Burghausen ernannt.

Manner erwarb ein repräsentatives Haus am Stadtplatz 115, in dem er und seine Familie wohnten. Von den sechs Kindern überlebte nur eine Tochter die Eltern. 1753 wurden Johann Anton von Manner und sein Bruder in den Adelsstand erhoben. 1759 verzichtete Manner auf die städtischen Ämter als Bürgermeister und Stadtrichter. Als Regierungsbeamter stieg er zum wirklichen Truchsess, Regierungsrat und Landsteuerer auf. 1771 starb Manner und wurde in Burghausen begraben.

Der Grabstein von Maria Anna Theresia von Manner wurde von Johann Georg Lindt im Jahr 1768 angefertigt und ist an der Außenwand der Stadtpfarrkirche St. Jakob eingemauert.

Der Nachwelt ist Johann Anton von Manner durch ein Porträt überliefert, das ihn in als vornehmen Mann in Rokokokleidung zeigt. Der Burghauser Maler und bedeutende Porträtist Johann Nepomuk della Croce fertigte es zusammen mit einem Porträt der Ehefrau Manners, Maria Rosina Clara, an. Dabei handelt es sich um die ersten Porträts, die della Croce 1756 in der Salzachstadt schuf. Manner war ein großer Förderer des Künstlers. Auch die Erinnerung an die 24-jährig verstorbene Tochter Maria Anna Theresia Manner ist überliefert. Johann Anton von Manner ließ einen kunstvoll ausgestalteten Grabstein anfertigen, der an der Außenwand der Stadtpfarrkirche St. Jakob eingemauert ist.

Stadtarchiv Burghausen/jz

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