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Eine Seite Burghausen – eine Seite Hochburg

Alte Brücke in Burghausen neu beflaggt

Auf ein gelungenes gemeinsames Miteinander
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Auf ein gelungenes gemeinsames Miteinander: (v.l.): Gerhard Haring Obmann der Franz Xaver Gruber-Gemeinschaft , Bürgermeister Martin Zimmer (Hochburg-Ach) , Vizebürgermeister Herbert Auer , Vlastimil Slavik vom Bauhofverband Weilhart , Bürgermeister Florian Schneider , Hans Schwarzmayr ist Kustos des Franz Xaver Gruber-Gedächtishauses.

Burghausen - Die sehr gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Hochburg-Ach (Oberösterreich; Bezirk Braunau) auf der anderen Seite der Salzach und der Stadt Burghausen (Oberbayern, Landkreis Altötting) ist nun beim Grenzübertritt noch offensichtlicher.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Wir haben neun Burghauser Fahnen abgenommen, damit unsere österreichischen Nachbarn Hochburg-Acher Fahnen sowie Fahnen der Franz-Xaver-Gruber-Gesellschaft aufhängen können. Das hat grade jetzt, wo endlich wieder ein halbwegs normaler Austausch mit den Nachbarn möglich ist, eine große symbolische Kraft“, betont Erster Bürgermeister von Burghausen Florian Schneider. Die Bande seien immer eng gewesen und das Verhältnis „ein sehr gutes“, unterstreicht Bürgermeister Florian Schneider.

Mit dem Fahnentausch sehe man die Verbundenheit der Gemeinde mit der Stadt nun auch auf den ersten Blick. „Es ist unsere gemeinsame Grenze, die ehrlicherweise bis zur Corona Pandemie nicht mehr als Grenze wahrgenommen wurde, so eng sind wir zusammengewachsen und so soll es auch wieder werden“, so Schneider. Nicht zuletzt Franz-Xaver Gruber, der Urheber des weltberühmten Stille-Nacht-Liedes, hat in Hochburg-Ach gelebt, aber in Burghausen etwa Orgelunterricht erhalten. So habe es sich „drent und herent“ immer vermischt, aber selbst vor dem Schengen Abkommen, als noch Grenzpolizisten auf beiden Seiten Ausweisdokumente kontrollierten, war man nicht so getrennt worden wie in den vergangenen Monaten in der Corona Pandemie.

Weil die letzten Monate auch für die vielen Grenzpendler (Einpendler Wacker Chemie/OMV) viel Aufwand und Schwierigkeiten bedeutete, hatten sich Hochburg Achs Bürgermeister Martin Zimmer sowie Burghausens Bürgermeister Florian Schneider gemeinsam für eine praktikable Lösung im sog. Kleinen Grenzverkehr eingesetzt. „Und das würden wir wieder so machen“, sind sich die beiden Bürgermeister von „drent und herent“ einig. Fahnentechnisch sei man jetzt jedenfalls immer auf der richtigen Seite. 

Pressemeldung der Stadt Burghausen/köx.

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