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Frau bricht auf dem Weg zum Auto zusammen

Tragischer Tod nach Kelly-Konzert in Burghausen: Familie macht couragierte Helfer ausfindig

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Der Burghauser Konzertsommer auf der Burg.

Ein hilfsbereites Pärchen war sofort zu Hilfe geeilt, doch einer 65-Jährigen konnte nicht mehr geholfen werden. Die Frau starb nach dem Konzert von Angelo Kelly in Burghausen am vergangenen Samstag.

Burghausen – Über zwei Jahre hatte die Familie die Karten für das Konzert von Angelo Kelly auf der Burghauser Burg am vergangenen Samstag (6. August) bereits. Für die vierzehnjährige Lara sollte es ein unvergesslicher Abend werden, denn zusammen mit ihrer Patentante, deren Mutter, ihrem Cousin und ihrer Oma konnte sie endlich das langersehnte Musikerlebnis genießen. Unvergesslich wurde der Abend auch, aber leider mit einem traurigen Ende: Auf dem Weg zurück zum Auto am Messeplatz erlitt die 65-jährige Oma von Lara, Gisela K. aus der Umgebung von Rosenheim, plötzlich einen Schwächeanfall.

„Sie musste sich an einer Laterne festhalten“

„Sie war ganz außer Atem“, erzählt Sabine S.,die Patentante von Lara. „Auch das Asthmaspray hat nicht mehr geholfen.“ Die 65-Jährige habe schon den Weg über die Unghauser Straße zur Mehringer Straße kaum noch geschafft. „Sie musste sich an einer Laterne festhalten und hat zu uns gesagt, dass wir dringend einen Arzt holen sollten.“ Dann eilte ein jüngeres Pärchen herbei, um zu helfen. Die Frau habe sich als Ärztin zu erkennen gegeben und sich sofort um alles gekümmert. Der Mann habe sich hingesetzt und Gisela K. gestützt, bis der Krankenwagen eintraf.

Alle Rettungswägen im Einsatz: Sanka kommt aus Altötting

„Das hat relativ lange gedauert“, sagt Sabine S. Grund dafür sei gewesen, dass in Burghausen alle Wagen belegt waren. Am Ende sei ein Altöttinger Sanka angerückt und habe Gisela ins dortige Krankenhaus verbracht, wo sie anschließend verstarb. Später erfuhren die drei Frauen vom Ehemann der Oma, dass diese wohl schon über 40 Jahre lang einen gutartigen Hirntumor hatte, der scheinbar geplatzt war. Gisela K. hatte den Frauen nichts von der Krankheit erzählt. „Sie wollte scheinbar nichts daran machen lassen“, erzählt S.

Helfer haben sich inzwischen gemeldet

„Wir wollen uns unbedingt für den Einsatz des jungen Pärchens bedanken“, sagt Sabine S. „Das ist uns sehr wichtig.“ Sie vermutet, dass die beiden aus Burghausen oder der Umgebung stammen, denn sie kannten sich gut aus. Die Ärztin habe dunkle Haare und der Begleiter lockige kurze Haare und eine Brille gehabt, beide seien zwischen 30 und 35 Jahre alt. „Es würde uns sehr freuen, wenn sich die beiden bei mir melden.“

Über die Zeitungsberichte konnte die Familie der Verstorbenen die Helfer inzwischen ausfindig machen. Diese haben sich inzwischen gemeldet, man versuche bloß einen Termin für ein Gespräch zu finden, wie die Tochter der Verstorbenen Innsalzach24.de verriet. „Vielleicht können wir uns nicht nur telefonisch bedanken, sondern auch ein gemeinsames Essen organisieren. Das wäre schön.“

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