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„Gehen davon aus, dass Maßnahme verlängert wird“

Keine Öffnung von Schwimmbädern in Burghausen

Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt es, Bäder aller Art zu öffnen. Dieses Bayerische Gesetz gilt bis 9. Mai 2021. „Doch wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme verlängert wird“, erklärt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Burghausen - Die Verlängerung der Maßnahmen führe in der weiteren Konsequenz dazu, dass es aktuell keinen Sinn mache, über etwaige Öffnungen von Freibad oder Wöhrseebad zu spekulieren. „Vor Juni sehe ich allerdings derzeit keine Chance“, erklärt das Stadtoberhaupt.

Daher werden auch keine Saisonkarten verkauft oder Konzepte weitergesponnen. „Es hilft nicht, wir müssen warten“, so Schneider. Die Stadt Burghausen werde zwar öffnen sobald es Land und Bund erlauben, aber auch dann nur, „wenn es Sinn macht. In dem Moment wo wir nur 50 Leute gleichzeitig ins Bad lassen dürfen, bin ich beispielsweise nicht mehr dafür. Ein bisschen Vernunft muss auch dabei sein“, erklärt Bürgermeister Schneider.

Letzteres gelte auch für diejenigen, die fordern, einfach offen zu lassen. „In dem Moment wo eine Badeanstalt vorhanden ist, haften wir als Betreiber, sobald etwas passiert. Das ist in Deutschland rechtlich nun mal so geregelt. Wir können am Wöhrsee nicht einfach sagen, jeder ist für sich selbst verantwortlich“, erklärt Bäderleiter Markus Günthner.

Ein Großteil der Belegschaft des Hallenbades befindet sich seit April 2020 in Kurzarbeit. Eine Mitarbeiterin hilft seit einigen Wochen im Gesundheitsamt Altötting bei der Kontaktnachverfolgung aus. Auszubildende dürfen nicht in Kurzarbeit beschäftigt werden. Daher muss auch immer ein Meister vor Ort sein und die Lehrlinge für Bäderbetriebe anleiten und ausbilden. „Zu tun ist hier immer etwas und so bleibt mehr Zeit für Lernen, Erklären und Ausprobieren“, sagt Markus Günthner.

Insgesamt sei man wenig optimistisch, dass ein halbwegs regulärer Freibad- und Wöhrseebetrieb 2021 möglich sein wird. „Wir müssen das auch einordnen. Wir hatten letzten Juni bei der Öffnung von Freibad und Wöhrsee eine Inzidenz von ungefähr 10 im Vergleich zu aktuell -+ 200“, erklärt der Bürgermeister und betont abschließend: „Natürlich würde ich viel lieber am 1. Mai traditionell die Saison eröffnen und in den Wöhrsee springen und den Bürgerinnen und Bürgern bessere Nachrichten verkünden, aber uns sind leider die Hände gebunden.“

Pressemitteilung Stadt Burghausen

Rubriklistenbild: © Ursula Düren/dpa

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