Nasskiesabbau in Tüßling

Trinkwasser schützen statt leichtfertig Nasskiesabbau betreiben

Die ÖDP-Kreisvorstände der Landkreise Mühldorf und Altötting.
+
Die ÖDP-Kreisvorstände der Landkreise Mühldorf und Altötting.

Landkreis - „Der Trinkwasserschutz muss oberste Priorität haben und darf mit einem Nasskiesabbau nicht leichtfertig auf‘s Spiel gesetzt werden“, fordert Bernhard Suttner, ÖDP-Direktkandidat zur Bundestagswahl.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Hintergrund ist zum einen der geplante Nasskiesabbau in Tüßling. Vor einer Woche hat ein Kiesgrubenbetreiber in Mühldorf-Nord gleichlautende Pläne verkündet. „Unser Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Es muss vor Verunreinigungen und Schadstoffen bestmöglich geschützt werden,“ betonte der ÖDP-Politiker im Rahmen einer Online-Konferenz der ÖDP-Kreisvorstände Mühldorf und Altötting.

Die Probleme mit dem Trinkwasser seien seit Jahren bekannt. Er verwies dabei auf die die PFOA-Belastung des Trinkwassers im Landkreis Altötting. In Weiding weckte das Wasser die Begehrlichkeiten eines Großkonzerns, um es für die Profitmaxierung in Flaschen abzufüllen. „Im Mühldorf kämpft man mit den Nitratwerten um sie einigermaßen im Griff zu haben. Und jetzt soll mit dem Nasskiesabbau das Grundwasser offengelegt werden. Dabei will es gar nicht an die frische Luft. So geht es nicht weiter!“, ärgert sich der 35-Jährige.

Matthias Reißaus, der seinerseits mit seinen Rindern Biotoppflege betreibt, mahnte eine differenzierte Sichtweise an: „Die geplanten Ausgleichsmaßnahmen haben durchaus ihren Charme und müssen in die Gesamtbetrachtung mit einfließen.“

Am Ende brachte ÖDP-Bundestagskandidat Bernhard Suttner zur Bundestagswahl die gemeinsame Meinung noch einmal auf den Punkt: „Unser Trinkwasser ist unser höchstes Gut und verdient unseren besonderen Schutz“.

Pressemitteilung ÖDP-Kreisverband Landkreis Mühldorf und Landkreis Altötting

Kommentare