Pressemitteilung Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain

Ein pandemiegeprägtes Jahr in Reichenhall und Bayerisch Gmain

Ein Schild mit der Aufschrift „Hier gilt Maskenpflicht - Bitte tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz“
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Nach dem ersten Lockdown ab Juni öffneten fast alle Betriebe und viele Gäste besuchten die Alpenstadt. (Symbolbild)

Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain - Die Gäste- und Übernachtungsstatistik 2020 der Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain zeigt mit 116.620 Gästeankünften ein Minus von 39,70 Prozent im Vergleich zu 2019 (193.386).

Die Übernachtungen sanken mit 605.620 um minus 36,80 Prozent im Vergleich zu 2019 (958.326). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 5,19 Tagen. In Bayerisch Gmain ist das Gästeminus etwas geringer ausgefallen, mit 12.863 um minus 36,93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (21.968). Die Übernachtungen sanken in der Gemeinde auf 139.516 um minus 38,30% im Vergleich zum Vorjahr (225.737). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 6,35 Tagen.

Begrenzte Bettenkontingente in Kurkliniken

Im Zuge der Corona-Virus-Pandemie mussten die Kurkliniken Bettenkontingente freihalten. Trotzdem konnte rund ein Drittel aller Übernachtungen den Kurkliniken zugeordnet werden. 7.993 Gäste traten demnach ihren Klinikaufenthalt an. Dies bedeutete einen Rückgang um 46,06 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (14.818). Der Anteil der Klinikgäste an der Gesamt-Gästezahl betrug 6,85 Prozent (Vorjahr: 7,66 Prozent). Der Anteil der Übernachtungen in Kurkliniken zur Gesamtanzahl beträgt 29,40 Prozent. In den Kurkliniken verweilten die Gäste durchschnittlich 22,27 Tage (im Vorjahr 22,23).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer insgesamt ohne Kliniken lag bei 3,94 Tagen (Vorjahr: 3,52), mit Kliniken waren es 5,19 Tage (Vorjahr: 4,96). Das Durchschnittsalter der Gäste in den Kliniken liegt bei rund 61 Jahren, im Bereich der Hotellerie, Privatvermieter und Ferienwohnungen bei rund 46 Jahren. Die Gästestruktur außerhalb der Kliniken wurde somit im Corona-Jahr um 3,5 Jahre jünger.

Bettenverlust

Insgesamt reduzierte sich die 2020 zur Verfügung stehende Bettenzahl in Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain um 81 Betten in den Bereichen Kurklinik, Hotel und Hotel Garni. Waren es 2019 noch gesamt 4.721 so konnten die Gäste 2020 nur noch 4.640 Betten in Anspruch nehmen. Die durchschnittliche Jahres-Bettenauslastung fiel trotz guter Belegung in den Sommermonaten auf 35,76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (55,61 Prozent). Mehr als 50% aller Gäste stammen aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Gabriella Squarra: „In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Bettenangebot im Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain um rund 4060 Betten reduziert, davon sind rund 10 Prozent Klinikbetten. Die Inbetriebnahme des Ibis Styles Hotel Luisenbad und die Baupläne für den Hofwirt sind sehr gut. Für den Kurort ist langfristig der Erhalt der Sanatorien und auch die Weiterentwicklung oder Neuansiedlung von Kur- und Gesundheitshotels wesentlich.“

Fazit

Die Statistik zeigte, nach einem guten Start ins Jahr für Januar und Februar ein Gästeplus von 14,94 Prozent und Übernachtungsplus von 7,16 Prozent - die Winterattraktivität des Staatsbades. Nach dem ersten Lockdown ab Juni öffneten fast alle Betriebe und viele Gäste besuchten unsere Alpenstadt. So war der August 2020 der besucherstärkste Monat mit 20.928 Ankünften. Das Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain ist mit seinen natürlichen Gesundheitsimpulsen - Sole und Alpen - eine attraktives Ziel zur Stärkung der eigenen Vitalität.

Pressemitteilung Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain

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