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Reichenhaller Stadträte informieren sich über Wohnprojekt

Sonnengarten Limberg in Zell am See als Modell für Bad Reichenhall?

Das Foto zeigt von links nach rechts: Leiterin Bauverwaltung Zell am See Silvia Lenz, Bereichsleiter Projektentwicklung der Fa. Hillebrand Karl-Heinz Rossmann, Stadträtin Julia Schmied, Geschäftsführer Bernd Hillebrand, Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Stadträtin Vera Kaniber, Vizebürgermeisterin von Zell am See Anneliese Reitsamer, Stadtrat Sebastian Renoth, 3. Bürgermeister Hans Hartmann, Stadtrat Uwe von Faltin, Stadtrat Friedrich Hötzendorfer, 2. Bürgermeisterin Ania Winter und Bad Reichenhalls Stadtbaumeister Thomas Knaus.
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Das Foto zeigt von links nach rechts: Leiterin Bauverwaltung Zell am See Silvia Lenz, Bereichsleiter Projektentwicklung der Fa. Hillebrand Karl-Heinz Rossmann, Stadträtin Julia Schmied, Geschäftsführer Bernd Hillebrand, Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Stadträtin Vera Kaniber, Vizebürgermeisterin von Zell am See Anneliese Reitsamer, Stadtrat Sebastian Renoth, 3. Bürgermeister Hans Hartmann, Stadtrat Uwe von Faltin, Stadtrat Friedrich Hötzendorfer, 2. Bürgermeisterin Ania Winter und Bad Reichenhalls Stadtbaumeister Thomas Knaus.

Auf Einladung des Walser Bauunternehmens Hillebrand machte sich kürzlich eine Delegation des Reichenhaller Stadtrats auf nach Zell am See. Dort ist in enger Zusammenarbeit von Hillebrand und der Stadtgemeinde Zell am See ein Vorzeigeprojekt entstanden: Der Sonnengarten Limberg mit Blickrichtung Kitzsteinhorn will ein Ort zum Wohnen, Leben und Wohlfühlen sein und ist deswegen als eigenes Quartier konzipiert, inklusive Nahversorger, Kindergarten, Multifunktionsraum, Werkstatt, Gemeinschaftsgärten und Gästeappartement für die Bewohner der insgesamt 180 Wohnungen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Begrüßt wurde die Reichenhaller Delegation mit Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung an der Spitze von Vizebürgermeisterin Anneliese Reitsamer, die die Entstehung des Projekts skizzierte. Von Anfang an habe eine enge Abstimmung von Stadtgemeinde und Unternehmer stattgefunden, die letztlich auch zum Erfolg geführt habe. Das Salzburger Institut für Raumordnung (SIR), welches auch die Qualitätssicherung, die wissenschaftliche Begleitung und die Förderabwicklungen übernahm, habe gleichfalls maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen. Der „Sonnengarten Limberg“ wurde mit dem VCÖ Mobilitätspreis 2018 und dem ÖGUT-Umweltpreis 2016 in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ ausgezeichnet und ist ein „Smart Cities Demo“-Projekt.

Auf diese Auszeichnungen war Unternehmer Bernd Hillebrand sichtlich stolz, der die Anlage bei einem Rundgang präsentierte. In Bad Reichenhall hat Hillebrand schon das Projekt Luisenbad erfolgreich zum Abschluss gebracht. In Zell am See war der Ansatz aber ein etwas anderer: Hier steht nicht die Wiedererrichtung eines bekannten und beliebten Hotels an städtebaulich exponierter Stelle im Vordergrund, sondern der gedankliche Grundansatz, nachhaltig, benutzerfreundlich und bedürfnisorientiert zu bauen. Soziale und demografische Aspekte spielen bei der Wohnungsvergabe eine Rolle und wurden auch in die Konzeption von Anfang an einbezogen: Taktile Leitsysteme, akustische Signale bei den Aufzügen, barrierefreie Innen- und Außenräume wurden mitgedacht und verwirklicht. Besonders erwähnenswert: Ein Sozialkonzept und eine Wohnkoordination vor Ort unterstützen eine gute Nachbarschaft und sollen die Lebensqualität erhöhen.

Insgesamt gliedert sich die Anlage in vier verschiedene Bereiche auf, die sich zu einem stimmigen Ganzen fügen: Geförderter Mietwohnbau, förderbarer Eigentumswohnbau, exklusiver Eigentumswohnbau sowie Gewerbe und Nahversorger sind auf dem Areal vertreten. Insbesondere das Eingehen auf Mobilitätsbedürfnisse wird fast an jeder Ecke sichtbar: Es gibt eine eigene Fahrradwerkstatt, Gemeinschaftsfahrräder, zahlreiche Radständer, ein Carsharing-Auto und die Pinzgauer Lokalbahn ist fußläufig in drei Minuten zu erreichen – damit diese bequem erreicht werden kann, wurde sogar eigens eine neue Unterführung unter der vorbeiführenden Hauptstraße geschaffen. In der großen Tiefgarage, die sich unter der Bebauung erstreckt, hat jeder Stellplatz eine eigene Steckdose zugeordnet, um E-Autos aufladen zu können.

Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung bedankte sich abschließend sowohl bei Bernd Hillebrand als auch bei Vizebürgermeisterin Reitsamer für den freundlichen Empfang und die interessante Führung. Möglicherweise, so waren sich die anwesenden Stadträte einig, könne das Modell des Sonnengartens Limberg auch für Bad Reichenhall interessant sein. Denn auch hier ist bezahlbarer Wohnraum nach wie vor ein großes Thema und erfordere vonseiten der Kommunalpolitik auch die Auseinandersetzung mit unkonventionellen und innovativen Ideen.

Pressemitteilung Stadt Bad Reichenhall

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